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Aktuelle News

Urteil: Räumungsfrist kann nur durch genaue Angaben verlängert werden

Das Landgericht Darmstadt hat aktuell entschieden, dass Mieter nur dann eine Fristverlängerung für ihre Wohnungsräumung erreichen können, wenn detaillierte Angaben über deren Bemühungen zur Wohnungssuche vorliegen (AZ 28.4.2017, 6 S 65/17).
Im vorliegenden Fall wurden Mieter einer Wohnung im Februar 2017 zur Räumung ihrer Wohnung verurteilt. Die Mieter beantragten jedoch eine Verlängerung der Räumungsfrist und benannten Online-Anzeigen von vier in Frage kommenden Wohnungen als Basis für ihre Wohnungssuche. Sie führten außerdem an, dass sie zahlreiche Absagen für vergleichbare Wohnungen erhalten hatten.
Das Gericht erkannte diese Bemühungen jedoch nicht als ausreichend an und wies den Antrag auf Verlängerung ab. Da den Mietern das Räumungsverlangen des Vermieters seit Monaten bekannt und kein intensives Bemühen für eine neue Wohnung zu erkennen gewesen war, blieb die ursprüngliche Frist rechtskräftig.

Haus und Garten: Rasenroboter im Test

Automatische Rasenmäher erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie versprechen eine sorgfältig gemähte Rasenfläche ohne viel Aufwand. Doch sind Rasenroboter nicht ohne Unfallrisiko, hat Stiftung Warentest in einem aktuellen Vergleich herausgefunden. Keines der acht Modelle erhielt eine bessere Note als befriedigend, zwei Geräte schnitten sogar mit der Note mangelhaft ab.
Bei dem Test wurden verschiedene Unfallszenarien simuliert, die unter anderem ein Aufeinandertreffen mit einem krabbelnden und einem liegenden Kind beinhalteten. Während die Roboter ein stehendes Kind erkannten, hielten lediglich sechs bei einem krabbelnden Kind an. Deutliche Schnitte blieben bei den Testobjekten zurück, die in der Realität erhebliche Verletzungen bedeutet hätten.
Die Qualität der Rasenfläche war währenddessen bei nahezu keinem Roboter zu beanstanden. Lediglich ein Modell hatte unsauber geschnitten. Bei einem anderen Gerät mussten die Ladestationen ausgetauscht werden. Der Test Mähroboter findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/rasenroboter abrufbar.
Quelle: Stiftung Warentest

Umfrage: Gute Gründe für das Eigenheim

Sorgenfrei Wohnen im Alter – dies ist der wichtigste Grund für die Deutschen für einen Immobilienerwerb. Dies hat aktuell eine Umfrage der Universität Hohenheim unter Hauseigentümern und Mietern ergeben. Die Immobilie als Altersvorsorge spielt für 72 Prozent der Befragten die wichtigste Rolle beim Hauskauf.
Als zweitwichtigstes Argument nannten die Umfrageteilnehmer die Mietfreiheit, also die Unabhängigkeit von möglichen Kündigungen oder Mieterhöhungen. Wie das Statistische Bundesamt hierzu festgestellt hat, geben Eigenheimbesitzer ab 65 Jahren etwa 499 Euro pro Monat fürs Wohnen aus. Bei Mietern sind es etwa 688 Euro. Ist das Haus also einmal abbezahlt, haben Hauseigentümer in der Regel mehr finanzielle Freiheiten als Mieter.
Ein weiteres Argument für die Studienteilnehmer: Die Gestaltungsfreiheit der eigenen vier Wände. Ob es um die Wohnraumerweiterung oder den barrierefreien Umbau geht - Eigenheimbesitzer verfügen in der Regel über mehr Wohnraum als Mieter.
Quelle: LBS

Bautipp: Fundamenterder sind lebenswichtige Bauelemente!

Die wenigsten Bauherren kennen den Begriff „Fundamenterder“, da diese als Teil des elektrischen Schutzsystems nur für kurze Zeit sichtbar sind. Nach Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) liegen sie entweder in der Bodenplatte oder sogar noch wesentlich tiefer im Erdreich.
Fundamenterder leiten die Spannung bei Blitzeinschlägen im Haus oder in der Nachbarschaft ins Erdreich ab und sind somit lebenswichtig für die Sicherheit der Hausbewohner. Dennoch bringen Baufirmen diesen Elementen nicht immer die nötige Sorgfalt entgegen. Daher sollten Bauherren im Optimalfall mit einem unabhängigen Sachverständigen auf die korrekte Planung und Umsetzung achten.
Grundsätzlich gilt: Alles, was mit Beton ummantelt ist, kann aus normalem Stahl sein. Alles, was im Erdreich liegt, muss aus nichtrostendem Stahl (V4A-Material) sein, so der VPB. Besonders Altbaubesitzer sollten sich vom unabhängigen Sachverständigen beraten lassen, was sie für ihren Schutz gegen Blitze tun können.
Quelle: VPB

Reform des Energiesteuergesetzes im Gespräch

In einem aktuellen Gutachten hat sich das deutsche Wirtschaftsinstitut (IW) mit den Möglichkeiten einer CO2-Besteuerung im Wärmemarkt beschäftigt. Um die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen zu reduzieren, schlagen die Wirtschaftsexperten eine Bepreisung im Energiesektor vor.
Voraussetzung für den Erfolg dieses Systems sei allerdings eine länder- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit, so das IW. Insgesamt drei verschiedene Varianten einer CO2-Bepreisung wurden in dem Gutachten analysiert. Den Wissenschaftlern zufolge ist eine Reform der Steuersätze für Wärmeenergie im Energiesteuergesetz, bei der die Sätze schrittweise bis 2050 angehoben werden sollen, am ehesten realisierbar.
Branchenverbände wie der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft hatten sich bereits im Januar zu einer möglichen CO2-Besteuerung geäußert. Demnach sei die Reduzierung von Treibhausgasen durch Steuerbelastungen fraglich. In keinem Fall dürften höhere Wohnkosten die Folge einer solchen Reform sein.
Quelle: IW

Urteil: Feuchte Wände müssen saniert werden!

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass Wohnungseigentümer beschädigtes Gemeinschaftseigentum sanieren müssen, damit alle Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ihr Sondereigentum nutzen können (AZ V ZR 203/17).
Im vorliegenden Fall hatten Eigentümer von drei Teileigentumseinheiten verlangt, dass die im Souterrain liegenden Einheiten saniert werden. Die Innen- und Außenwände wiesen massive Durchfeuchtungen auf, die ebenfalls durch zwei Gutachten bestätigt wurden. Als Ursache wurde unter anderem eine fehlende außenseitige Sockelabdichtung benannt. Die Eigentümer lehnten den Antrag auf Sanierung jedoch mehrheitlich ab.
Das Gericht gab nun aktuell den klagenden Wohnungseigentümern Recht. Es widerspräche ordnungsmäßiger Verwaltung, die Sanierung zu verzögern und der Sanierungspflicht des Gemeinschaftseigentums damit nicht nachzukommen.

Neue Regelung für Modernisierung des Mietwohnbestandes

Wie der Eigentümerverband Haus & Grund mitteilt, wurde aktuell eine neue Regelung zur Vereinfachung von kleineren Modernisierungsmaßnahmen beschlossen. Private Vermieter sollen dadurch einfacher sanieren können, ohne die Interessen ihrer Mieter aus den Augen zu verlieren.
Haus & Grund befürwortet außerdem den Beschluss, Praktiken von Finanzinvestoren wie die Durchführung von teuren Modernisierungen und das anschließende Herausdrängen von Mietern aus ihren Wohnungen zu verbieten. Ein solches Gebaren habe in den vergangenen Jahren auch das Image von soliden Privatvermietern beschädigt, so Haus & Grund weiter.
Eine weitere Neuerung: Zukünftig müssen Vermieter im Rahmen der Mietpreisbremse nur dann die vorherige Miete angeben, wenn sie sich auf diese berufen. Somit bleibe der bürokratische Aufwand für die Vermieter entgegen aller Befürchtungen der Immobilienexperten moderat.
Quelle: Haus & Grund

Bautipp: Bei Vordächern die Windlast mit einplanen

Die Außen- und Gartenanlage gehört zu den Bereichen, die viele Bauherren erst nach Einzug in Angriff nehmen. Zum einen aus finanziellen Gründen, zum anderen gibt es zahlreiche Bereiche, die beim Bau Vorrang haben. Hierzu gehören nach Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) oft auch Außentreppen, Geländer und Vordächer.
Diese werden den Bauexperten zufolge ohne spezielle Fachkenntnis im Baumarkt oder online ausgesucht und in Eigenregie montiert. Doch auch solche Elemente müssen sicher verankert und installiert werden. Denn trifft später der Wind auf eine Vordachkonstruktion, entstehen Druck- und Sogkräfte, die nicht unterschätzt werden sollten.
Daher sollte man bei der Planung von Vordächern immer den Rat eines Experten einholen und die Konstruktion professionell anbringen lassen. Je nachdem, in welcher Windlastzone man wohnt, sollte diese Komponente unbedingt mit in die Planung einfließen.
Quelle: VPB

Smart-Home: Verbraucher wünschen sich mehr Sicherheit

Smart-Home-Konzepte haben das Potenzial, die Energiekosten im Haushalt zu senken – das denken nach Informationen der Deutschen Energie-Agentur (dena) zumindest 61 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Verbraucherumfrage. Gleichzeitig fühlen sich die Befragten jedoch unzureichend informiert, was die Risiken der digitalen Technologien angeht und wünschen sich mehr Sicherheit.
Von den 507 Teilnehmern nutzen etwa ein Viertel Smart-Home-Anwendungen. Die Sicherheitsbedenken der Befragten drehen sich in erster Linie um den Datendiebstahl, die mögliche Fernsteuerung von Geräten durch Eingriffe in das Netzwerk sowie den unerlaubten Türzugang durch Hacker. Über die Hälfte der Studienteilnehmer sehen höhere gesetzliche Vorgaben sowie mehr Kontrolle als wirksame Maßnahme für mehr Sicherheit.
Die dena rät auf Basis der Verbraucherbefragung Anbietern von Smart-Home-Lösungen, auf die Bedürfnisse der Hauseigentümer einzugehen und durch eine bessere Aufklärung mehr Transparenz zu schaffen.
Quelle: dena

Urteil: Exposé-Angaben sind rechtlich bindend

Der Bundesgerichtshof hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass der Käufer eines Grundstücks die in einem Exposé beschriebenen Eigenschaften erwarten kann. Diese gehören zu den öffentlichen Äußerungen des Verkäufers und sind damit rechtlich bindend (AZ V ZR 256/16).
Im vorliegenden Fall hatte eine Käuferin eines Grundstücks die Rückabwicklung ihres Vertrags gefordert. Das Grundstück war mit einem Wohnhaus bebaut, dessen Kellerwände vor der Besichtigung in weißer Farbe angestrichen worden waren. Laut Vertrag konnte der Verkäufer nicht für Sachmängel haftbar gemacht werden. Als die neue Eigentümerin jedoch Feuchtigkeit in den Kellerräumen feststellte, bestätigte der Sachverständige den unzureichenden Zustand der Wände und Böden.
Das Gericht stimmte der Klage auf Rückabwicklung zu. Der Haftungsausschluss des Verkäufers greift nicht, wenn der Verkäufer Sachmängel arglistig verschwiegen hat. Da er die Käuferin nicht auf den schlechten Zustand der Kellerräume hingewiesen hat, ging sie von den Angaben im Exposé aus und konnte vom Vertrag zurücktreten.

Gartenbewässerung: Die besten Systeme im Check!

Für viele Hauseigentümer hat die Gartensaison begonnen. Je nach Größe der Gartenfläche denkt der eine oder andere über die Vorteile einer automatischen Gartenbewässerung nach. Stiftung Warentest hat daher in ihrer aktuellen Ausgabe vier Systeme getestet. Die Voraussetzung dabei war, dass Hobbygärtner das System selbst aufbauen können.
Von vier Systemen wurde lediglich eines für gut befunden. Der Testsieger ist zugleich der teuerste unter den Anbietern. Doch günstig sind automatische Systeme für die Gartenbewässerung alle nicht. Für den etwa 100 Quadratmeter großen Testgarten kostete das Material zwischen 500 und 950 Euro. Ein Bewässerungscomputer war bei allen vier Systemen das zentrale Steuerelement.
Das Fazit der Tester: Mit allen vier Systemen werden Pflanzen und Rasenflächen bewässert. Damit alles funktioniert, ist allerdings eine detaillierte Planung der Komponenten und Wassermenge notwendig. Wer bei der Montage Zeit und Nerven sparen will, sollte auf ein höherpreisiges Produkt setzen. Der Test findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/gartenbewaesserung abrufbar.
Quelle: Stiftung Warentest

Studie: Immer mehr Menschen zieht es ins Umland

Die Wohnungssituation in deutschen Großstädten ist nach wie vor sehr angespannt. Gerade junge Familien stehen oftmals vor der Herausforderung, die hohen finanziellen Mittel für eine der zentral gelegenen Immobilien aufzubringen. Laut einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) wundert es da nicht, dass die Einwohnerzahl in den sogenannten Speckgürteln der Städte weiter steigt.
Am deutlichsten wird der Trend in den Top 7 Städten der Bundesrepublik wie München, Berlin oder Hamburg. Besonders in der bayerischen Hauptstadt steigt die Nachfrage im 25 Kilometer entfernt liegenden Umland um 57 Prozent. Eine weitere Erkenntnis: Das Durchschnittsalter ist durch den Zuzug junger Menschen in den Metropolen mit 42,4 Jahren deutlich gesunken, in den umliegenden Regionen liegt es derzeit noch bei durchschnittlich 45,2 Jahren.
Insgesamt wurden 401 Kreise und kreisfreie Städte zwischen 2010 und 2016 ausgewertet. Davon verzeichneten 282 einen Bevölkerungszuwachs. Doch nicht nur im Umland wächst die Bevölkerung, auch in vielen ländlichen Gebieten wurden deutlich mehr Einwohner verzeichnet. Ein Schrumpfen der Einwohnerzahl wurde währenddessen in dünn besiedelten Landkreisen festgestellt.
Quelle: BBSR

Bautipp: Schlussbegehung vor Ende der Gewährleistung durchführen!

In der Regel erhalten private Bauherren fünf Jahre Garantie auf ihr Haus. Diese Frist wird allerdings dem Verband Privater Bauherren (VPB) zufolge mit der Zeit oft aus den Augen verloren, wenn die Familie erst einmal eingezogen ist und der Alltag begonnen hat.
Erst wenn gravierende Mängel auftreten, werden Eigentümer an die Garantieleistungen erinnert – oftmals treten diese allerdings erst nach einigen Jahren auf und können die Fünf-Jahres-Frist überschreiten. Dann müssen Reparaturen und Sanierungen aus eigener Tasche bezahlt werden, die innerhalb der Garantiezeit vielleicht übernommen worden wären.
Aus diesem Grund sollten Eigentümer rund sechs Monate vor Ablauf der Garantiefrist eine Schlussbegehung des Hauses durchführen und im Optimalfall einen unabhängigen Sachverständigen beauftragen. Erst danach endet das Bauprojekt und Leistungen können noch rechtzeitig unter Garantie in Anspruch genommen werden.
Quelle: VPB

Urteil: Hecke muss nicht vorsorglich geschnitten werden

Das Landgericht Freiburg entschied in einem aktuellen Urteil, dass die Maximalhöhe einer Hecke nicht das ganze Jahr über eingehalten werden muss. Vor allem muss sie im Winter nicht vorsorglich gekürzt werden, so dass die Maximalhöhe in der Wachstumsphase sichergestellt wird (AZ 3 S 171/16).
Im vorliegenden Fall hatte ein Eigentümer den Rückschnitt einer Hecke gefordert, die weniger als einen halben Meter von der Grundstücksgrenze entfernt steht. Er ist der Ansicht, dass diese das ganze Jahr über die Maximalhöhe von 1,80 m einhalten müsse. Dies beinhalte, dass der Nachbar bereits im Herbst und Winter die Hecke so zurückschneiden müsse, dass sie das ganze Jahr über die 1,80 m nicht überschreite.
Das Landgericht Freiburg entschied nun aktuell zu Gunsten des Heckenbesitzers. Er muss seine Hecke lediglich während der Wachstumsphase zwischen März und September auf die festgelegten 1,80 m zurückschneiden. Ein vorsorglicher Schnitt in den Wintermonaten ist dagegen nicht zu rechtfertigen.

Grundsteuer: Aktuelle Regelung ist verfassungswidrig

Die Regelungen zur Bewertung von Grundvermögen sind mit dem allgemeinen Gleichheitssatz unvereinbar. So lautet das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Grundsteuer. Das Festhalten der Bundesregierung an dem Hauptfeststellungszeitpunkt von 1964 führe zu erheblichen Ungleichbehandlungen, so die Begründung des Gerichts.
Allerdings warnt bereits der Eigentümerverband Haus & Grund davor, das Wohnen durch eine verkehrswertbezogene Grundsteuerreform zu verteuern. Eine solche sei nur durch regelmäßige Neubewertungen der Immobilien denkbar – diese Methode sei jedoch bereits in der Vergangenheit gescheitert. Am Ende solle den Experten zufolge keine höhere Steuerbelastung für die Bürger eingeführt werden.
Haus & Grund spricht sich daher für eine flächenbasierte Grundsteuer aus, bei der ausschließlich die Grundstücks- und Gebäudefläche mit einem festen Multiplikator als Grundlage dient. Nur diese sei wirklich gerecht und einfach in der Handhabung.
Quelle: Haus & Grund

Studie: Mieten steigen durch hohe Bautätigkeit

Um die Mieten bezahlbar zu machen und die Preisspirale am deutschen Mietmarkt zu stoppen, empfehlen Experten und Politik oftmals mehr Wohnungsbau. Doch einer aktuellen Empira-Studie zufolge ist dies genau der falsche Weg. Der viel proklamierte Wohnungsneubau lasse die Durchschnittsmieten eher steigen, lautet das Fazit der Analysten.
Insgesamt 80 deutsche Städte ab 70.000 Einwohnern hat Empira für die Studie über einen Zeitraum von 10 Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass Städte mit einer hohen Dynamik in der Arbeitsmarktsituation wie Berlin oder Leipzig gleichzeitig deutliche Mietpreiserhöhungen aufwiesen. Zwei Faktoren stellte Emira als Mietpreistreiber fest: zum einen die höhere Kaufkraft, zum anderen die Suche nach Mietwohnungen nahe dem Arbeitsplatz.
Einen deutlichen Zusammenhang sehen die Studieninitiatoren zudem zwischen der Entwicklung der Kaufpreise für Eigentumswohnungen und den Mietpreisen. Steigen die Kaufpreise an, kann von einem Wachstum am Mietmarkt ausgegangen werden, so die Marktexperten. Sie empfehlen, die Studie als neuen Ansatzpunkt zum Überdenken der bisherigen Studien zur Mietpreisdynamik anzusehen.
Quelle: Empira

Bautipp: Baubeschreibung ist nicht immer Teil des Vertrags

Mit Inkrafttreten des neuen Baurechts im Januar 2018 haben Bauherren das Recht auf eine Baubeschreibung, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mit. In dieser Beschreibung finden Bauherren unter anderem Konstruktionspläne sowie Informationen zu Materialien, Heizsystemen und der technischen Ausstattung.
Ob Bau in Eigenregie, mit einem Bauunternehmen oder Schlüsselfertigbau – private Bauherren haben Anspruch auf Herausgabe der Baubeschreibung vor Vertragsabschluss, damit Vergleichsangebote eingeholt werden können. Während beim normalen Hausbau die Baubeschreibung automatisch Bestandteil des Bauvertrags wird, muss sie beim Bauträgervertrag im Detail beurkundet werden.
Aufpassen sollten Bauherren ebenfalls beim Notartermin, damit alle besprochenen Wünsche und Anforderungen in der Baubeschreibung festgehalten sind. Denn nur was der Notar beurkundet hat, ist im Bauträgervertrag rechtsgültig.
Quelle: VPB

Energieausweis: Neue Vorgaben und schärfere Regeln

Seit rund 10 Jahren verlangt der Gesetzesgeber, dass Eigentümer beim Verkauf oder der Vermietung ihrer Immobilie einen Energieausweis vorlegen. Da viele dieser Ausweise 2018 und 2019 ihre Gültigkeit verlieren, sollten Eigentümer von älteren Gebäuden ihre Ausweise überprüfen. Denn kann der Ausweis nicht wie gefordert vorgelegt werden, drohen den Besitzern Bußgelder bis zu 15.000 Euro.
Der Energieausweis soll Mietern und Käufern einen Überblick über den energetischen Zustand der Immobilie geben. Er erfasst den Zustand des Gebäudes, der Heizung und berechnet den Energiebedarf. Welche Variante des Energieausweises für das jeweilige Gebäude erstellt werden muss, hängt vom Baujahr, der Anzahl der Wohneinheiten sowie dem energetischen Zustand ab.
Um in Sachen Energieausweis auf dem neuesten Stand zu sein, rät das Magazin Finanztest, sich an den konkreten Energiekennzahlen zu orientieren und dann mit den Vergleichswerten aktueller Ausweisformulare zu vergleichen. Ob Eigentümer den teureren Bedarfsausweis erstellen lassen müssen oder ob sie mit dem günstigeren Verbrauchsausweis auskommen, erklärt die Stiftung Warentest ebenfalls in der aktuellen Ausgabe.
Quelle: Stifrtung Warentest

Urteil: Gewerbegebäude darf nicht ohne Antrag bewohnt werden

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein rein gewerblich genutztes Gebäude nicht als privater Wohnraum genutzt werden darf. Wünscht ein Teileigentümer eine solche Nutzungsveränderung, muss er diese zuerst durchsetzen (AZ V ZR 307/16).
Im vorliegenden Fall hatten die Mitglieder einer Teileigentümerschaft von einem anderen Eigentümer verlangt, die Nutzung seiner Einheit zu Wohnzwecken zu unterlassen. Zur Begründung führten sie die Teilungserklärung von 1989/1999 an, in der das Gebäude „zur beruflichen und gewerblichen Nutzung“ genutzt werden darf. Aufgrund von infrastrukturellen und wirtschaftlichen Veränderungen standen jedoch mehrere Einheiten leer, woraufhin der beklagte Eigentümer seine Einheit umbauen ließ und diese als Wohnungen vermieten wollte.
Das Gericht entschied nun zu Gunsten der Teileigentümerschaft und gab der Unterlassungsklage recht. Die Gemeinschaft habe ein berechtigtes Interesse daran, den professionellen Charakter der Anlage zu erhalten.

Quelle: Immonewsfeed


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