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Aktuelle News

Hausordnung: Grillen auf dem Balkon

Damit unter Wohnungseigentümern und Mietern so wenig Streit wie möglich entsteht, informiert der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) darüber, wie sich Eigentümer und Mieter verhalten sollen, um ein nettes Miteinander zu schaffen und nicht am Ende vor Gericht zu landen. Denn oft lassen sich mit ein paar Tipps und einer Hausordnung kleine Streitigkeiten beseitigen, bevor sie zu großen werden. Vorausgesetzt, die Eigentümer und Mieter halten sich an die dort festgeschriebenen Regeln.
Ein gutes Beispiel für Streitpotential zwischen Nachbarn bietet die Grillsaison. Während die einen Mieter oder Eigentümer bei Grillwürstchen und kühlen Getränken gemeinsam mit Freunden den Sommer auf der Terrasse feiern, fühlen sich die Nachbarn von den Gerüchen und dem Lärm gestört. Jeder Mieter hat das Recht dazu, von der Mietgemeinschaft zu verlangen, sich an die vereinbarten Regeln und die Hausordnung zu halten. Sollte in der aktuellen Hausordnung noch keine Regelung zum Grillen auf dem Balkon vorhanden sein oder es vielleicht sogar gar keine geben, kann sich dies schnell ändern. Denn jeder Eigentümer hat laut WiE das Recht, eine Hausordnung zu verlangen, sollte er sich gestört oder belästigt fühlen.
Nach § 21 des Wohnungseigentumsgesetz gehört eine Hausordnung zu einer ordnungsgemäßen Verwaltung einer WEG und sollte deshalb zwingend aufgesetzt werden. In einer Eigentümerversammlung wird über Regeln und Gesetze diskutiert, über welche dann per Mehrheitsbeschluss abgestimmt wird. Doch WiE rät dazu, die Hausordnung nicht strenger zu gestalten, als die gesetzlichen Vorgaben. Denn diese können im Streitfall vor Gericht durchaus nichtig sein. Um das Grillen allen WEG-Mitgliedern und Mietern zu ermöglichen und dabei an das Gemeinschaftswohl zu denken, schlägt die WiE vor, einen Gemeinschaftsgrill im Außenbereich der Wohnanlage anzubringen.
Quelle: WiE | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Einbruchschutz: Fenster und Türen

Gerade in der Urlaubssaison versuchen sich Diebe vermehrt daran, in Häuser einzubrechen. Um die Immobilie und die Wertgegenstände im Haus zu schützen, empfehlen Experten, Türen und Fenster mit neuer Sicherheitstechnik auszurüsten. In der Regel brauchen Einbrecher 15 Sekunden, um ein Fenster oder eine Tür auszuhebeln. Ist diese allerdings mit einbruchhemmenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet, gelangen Diebe nicht so schnell in das Innere des Hauses und brechen den Einbruchsversuch oftmals ab.
Nicht immer ist ein kompletter Austausch von Türen und Fenstern notwendig, oft lassen sich die bereits vorhandenen mit spezieller Sicherheitstechnik nachrüsten. Mit angebrachten Querriegelschlössern an den Türen oder Scharnieren an Fenstern lassen sich viele Einbrüche verhindern. Auch eine helle Außenbeleuchtung, angebrachte Aufkleber mit dem Hinweis auf Alarmanlagen oder installierte Bewegungsmelder erhöhen den Sicherheitsschutz. Damit Unbefugte nicht in das Innere des Hauses gelangen, sollten Fenster und Rahmen mit Filzkopfzapfen an den Fensterflügeln oder abschließbaren Fenstergriffen ausgestattet werden. Sollten Einbrecher eine Scheibe einschlagen, hält eine robuste Folie zwischen den Fensterscheiben die Glassplitter zusammen.
Um Eigentümer zu unterstützen und Immobilien vor Einbruch zu schützen, bezuschusst die Förderbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Einbau von einbruchhemmenden Fenstern und Türen. Hausbesitzer sollten außerdem darauf achten, dass sie ihre Wertsachen und Wertpapiere in einem Safe aufbewahren, dass Leitern und Stühle, sowie Werkzeug im Garten stets abgeschlossen sind und das kein Ersatzschlüssel im Außenbereich versteckt wird. Alle weiteren Hinweise darauf, dass die Eigentümer im Urlaub sind, sollten verhindert werden. Dabei empfiehlt sich zum Beispiel, die Tageszeitung für die Urlaubszeit abzubestellen, den Briefkasten von den Nachbarn leeren zu lassen und Türen und Fenster fest zu verschließen.
Quelle: trurnit | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Studie: Investitionspotential Studentenwohnheime

Laut einer Studie der Investmentgesellschaft Union Investment und dem Analyseunternehmen bulwiengesa bietet der Immobilienmarkt im Bereich Studentisches Wohnen hohes Entwicklungs- und Investitionspotential. In einem Ranking untersucht die Studie 61 deutsche und 4 europäische Städte anhand von 18 unterschiedlichen Indikatoren. Zu den europäischen Städten gehören Dublin, Amsterdam, Paris und Wien. Bei der Untersuchung der Angebots- und Nachfragequalität bewegen sich diese vier europäischen Städte zwischen den Plätzen 12 und 19 und somit im oberen Drittel der Tabelle. Spitzenführer ist die Stadt Münster, gefolgt von Köln, Stuttgart, Karlsruhe und Hannover.
Zu den sogenannten A-Städten gehören laut Bulwiengesa Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Stuttgart. A-Städte beschreiben Städte, die schon seit einiger Zeit im Fokus internationaler Investoren stehen. In diesen Städten ist die Immobiliennachfrage für Wohn- und Gewerbeimmobilien sehr hoch und der jährliche Umsatz macht den Großteil des Gesamtumsatzes auf dem Immobilienmarkt aus. Sowohl für nationale und internationale Anleger und Investoren stellen die A-Städte gute Investitionsmöglichkeiten und eine hohe Rendite in Aussicht. In dem Städteranking für Studentisches Wohnen befinden sich alle A-Städte im oberen Drittel der Tabelle.
Nach der Einschätzung und Interpretation der Studienautoren sind vor allen Studentenwohnungen mit einer Monatsmiete ab 500 Euro rentabel. Unter Berücksichtigung der aktuellen Baukosten und Grundstückspreise bietet die Investition in diesem Preissegment ein hohes Marktpotential. Insgesamt werden laut Studie in den 61 Städten 67.500 Studentenappartements benötigt, davon allein 29.500 Einheiten in den A-Städten. Dies macht einen Marktanteil von 44 % aus. Das Marktpotential von Studentenwohnungen mit einer Monatsmiete von über 600 Euro bezieht sich auf 18.600 benötigte Wohneinheiten, zusätzlich würden sich 12.700 Wohnungen in einem höheren Preissegment bewegen und Studenten 700 Euro oder mehr für ein Apartment bezahlen.
Quelle: Union Investment / bulwiengesa | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Austausch von Fenster

Wer in seinem Haus oder seiner Wohnung noch alte Glasfenster hat, sollte über einen Austausch der Fenster nachdenken. Sind Fenster und Fensterrahmen nicht richtig dicht, verschwenden sie unnötig Energie und treiben die Kosten in die Höhe. Das Baujahr der Fenster gibt einen Hinweis über die Qualität der Wärmedämmung. Fenster, die vor 1995 gebaut wurden, haben meistens keine Wärmeschutzverglasung und sollten ausgetauscht werden. Ob Isolierglas, Wärmedämmglas oder Superglas, der Wärmeverlust ist unter anderem von der Fensterart abhängig.
Die meisten modernen Wärmedämmfenster verfügen über eine Dreifach-Verglasung aus Isolierglas und einen aus fortschrittlichen Dämmmaterialien bestehenden Fensterrahmen, der mit perfekt abschließenden Dichtungen ausgestattet ist. Die unterschiedlich dimensionierten Luftkammern in den Rahmen unterscheiden sich in Anzahl und Größe. Eine optimale Ausstattung der Profile und die richtige Bautiefe, in Verbindung mit dreichfach verglasten Isolierglas, sorgen für optimalen Wärmeschutz. Somit verhindern gut isolierte Wärmedämmfenster Luftzüge und den Eintritt von Kälte in das Innere der Wohnung.
Die Kosten für den Austausch und Einbau setzen sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Entscheidend ist, ob es sich bei den Fenstern um eine Doppel- oder Dreifach-Verglasung handelt und ob die isolierende Schicht aus Edelgas, Vakuum oder Luft besteht. Grundsächlich sind Fenster mit Dreifach-Verglasung um etwa 10 bis 15 Prozent teurer, als Fenster mit einer Doppelverglasung. Hinzu kommen die Kosten für die Fensterrahmen dazu. Dieser kann aus Kunststoff, Holz, Aluminium oder einem Holz-Aluminium-Mix bestehen. Handwerker übernehmen den Ausbau und die Entsorgung der alten, sowie die Montage der neuen Fenster.
Quelle: Das Haus Online / Effizienzhaus Online | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Gesundes und energieeffizientes Lüften

Das richtige Lüften der Wohnung ist nicht nur wichtig, um Schimmelbefall zu vermeiden, sondern trägt einen entscheidenden Teil zum Wohlbefinden bei und spart zusätzlich Energie. Wichtig beim Lüften ist, dass die Räume kontrolliert gelüftet werden. Dabei sollte jeder Raum täglich stoß- oder quergelüftet werden, indem Fenster bis zu zehn Minuten weit aufgemacht und anschließend wieder verschlossen werden. Kontraproduktiv ist, wenn Fenster den ganzen Tag auf Kipp stehen. Durch die ständige Luftzufuhr wird unnötig viel Energie verbraucht, sodass die Luft unkontrolliert ausweicht und der Raum viel Wärme verliert.
Im Winter sollten vor dem Lüften die Heizungen ausgeschaltet werden. Ein Fachexperte kann die Vorlauftemperatur und die Laufzeiten der Heizungsanlage so einstellen, dass nicht unnötig Energie und somit Heizkosten verschwendet werden. Mit der Regelungstechnik der Heizung wird die Anlage nachts automatisch auf die richtige Temperatur runtergefahren und reicht völlig aus, um gut und gesund schlafen zu können.
Außerdem sollten Eigentümer darauf achten, dass Neubauten erst bezogen werden, wenn die Gebäude vollständig durchgetrocknet sind. Eine energieeffiziente Wärmedämmung und eine Lüftungsanlage tragen außerdem maßgeblich zum Umweltschutz bei. Befolgen Bewohner die zahlreiche Haushaltstipps zum Thema Lüften, wird das gesunde und energieeffiziente Wohnen kinderleicht. Bewohner könnten zum Beispiel darauf achten, dass Räume nicht zu stark auskühlen, dass sie nicht übermäßig viele Pflanzen in den Räumen aufstellen oder dass sie Wäsche lieber im Freien aufhängen.
Quelle: Energiesparen im Haushalt / EnergieAgentur.NRW | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Anfechtungsklage und Zahlungsfristen

Die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) hatten in einer Sitzung am 16.06.2016 mehrere Beschlüsse gefasst. Knapp einen Monat später, am 13.07. reicht einer der Eigentümer eine Anfechtungsklage beim Amtsgericht ein. Zwei Tage später, am 15.07. versendet die Verwaltung des Gerichts ein Schreiben, das den Kläger zur Zahlung des Gerichtskostenvorschusses auffordert. Für die Begleichung der Summe hat der Kläger zunächst eine Woche Zeit, um "tätig" zu werden und anschließend weitere 14 Tage, um die Summe zu überweisen. Der Kläger hat das Schreiben am 18.07. oder am 20.07. erhalten.
Der Gerichtskostenvorschuss geht am 09.08. bei der Gerichtskasse ein. Das Amtsgericht lehnt die Klage mit der Begründung ab, die Frist zur Begleichung der Summe sei abgelaufen. Auch die Berufungsklage vor dem Landgericht hat keinen Erfolg. Erst mit der Revision gegen das Urteil erhält der Kläger Recht. Laut BGH habe der Eigentümer sowohl die Klagefrist, als auch die Frist zur Begleichung des Gerichtskostenvorschusses eingehalten, ganz gleich, ob das Aufforderungsschreiben am 18. oder 20.07. beim Kläger eingegangen ist.
Die Begründung lautet wie folgt: Grundsätzlich ist der Kläger nicht dazu verpflichtet, an demselben Tag tätig zu werden, an dem er das Schreiben erhalten hat. Die Frist wird demnach erst ab dem Folgetag berechnet. Anschließend hat er eine Woche Zeit, um „tätig“ zu werden und sein Konto zu decken. Hat der Kläger das Schreiben am 20.07. erhalten, so würde die 14-tägige Frist erst am 28.07. beginnen und am 10.08. enden. Selbst wenn der Kläger das Schreiben bereits am 18.07. erhalten hat, liegt er laut BGH immer noch innerhalb der 14-tägigen Frist. In diesem Fall endet die Klagefrist erst am 18.07., da der 16.07. ein Samstag war. Unter Berücksichtigung der einwöchigen Erledigungsfrist und der 14-tägigen Einzahlungsfrist, liegt die Überweisung des Vorschusses am 09.08. noch innerhalb der Zahlungsfrist des Klägers.
Quelle: BGH | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Slow Architecture

Unter dem Begriff „Slow Architecture“ ist eine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Bauweise zu verstehen, die im Gegensatz zu einer rasanten, auf Wirtschaftlichkeit ausgelegten Erbauung von Gebäuden steht. Durch die Verwendung von Naturmaterialien, wie Holz oder Naturstein entstehen Schritt für Schritt Gebäude, die einen ökologischen Ansatz verfolgen und den Anspruch haben, sich auf eine natürliche Weise in die Umgebung und Landschaft einzubetten.
Einer der wichtigsten Baustoffe der „Slow Architecture“ ist Holz. Holz vermittelt nicht nur ein Gefühl von Naturverbundenheit, sondern ist ein Baustoff mit vielen Vorteilen. Durch sein hohes Dämmniveau ist Holz besonders energieeffizient und trotz seiner Leichtigkeit hat es dieselbe Tragfähigkeit, wie Stahl oder Beton. Im städtischen Raum wird es zunehmend in der modernen Architektur verwendet und dient auch Hochhäusern als verlässliches Baumaterial.
Neben der Nutzung von regionalen Baumaterialien und Rohstoffen, sowie der auf Entschleunigung ausgerichteten Bauweise, spielt der„Ort“ in der „Slow Architecture“ eine zentrale Rolle. Damit ist nicht nur eine Region gemeint, sondern ein Zusammenspiel von Natur, Architektur und Kultur. Bei der Gestaltung der Gebäude geht es in erster Linie darum, das Umfeld miteinzubeziehen und an dem Gebäude die Besonderheit der Region zu verdeutlichen. So werden die Gebäude der „Slow Architecture“ zu sinnlichen Erfahrungsräumen, durch die regionale und kulturelle Besonderheiten vermitteln werden.
Quelle: Zukunftsinstitut / BauNetz | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Perspektivenpapier: Immobilien der Zukunft

Das Perspektivenpapier „Immobilien der Zukunft: Wie sich Lebensräume bis 2039 verändern“ der Fondsgesellschaft Fidelity International beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und untersucht Trends der Immobilienmärkte in den kommenden 20 Jahren. Ob im Bau von Mehrzweckimmobilien, der Entstehung von Smart Cities oder beim generationsübergreifenden Wohnen, innovative Technologien und der Gemeinschaftsgedanke spielen beim Thema Immobilen der Zukunft eine zentrale Rolle.
Ganz gleich, ob es sich um erneuerbare Energietechnologien oder um innovative Technologien im Bereich Digitalisierung handelt, die Gebäude der Zukunft sind auf Effizienz ausgerichtet. Das Perspektivenpapier gibt Gedankenanstöße und beschreibt mögliche Maßnahmen einer zukunftsorientierten Immobilienbranche. So könnte zum Beispiel durch den Einbau von gebäudeintegrierten Photovoltaik in Fenstern, Energie auch bei tiefstehender Sonne produziert werden. Aus dem im Haushalt entstandenen Abwasser von Spül- oder Waschmaschinen könnte Wärmeenergie gewonnen werden und moderne Wohn- und Gewerbeimmobilien könnten überschüssige Energie an soziale Einrichtungen abgeben.
Der Bau von Mehrgenerationshäusern würde dem Mangel von Seniorenwohnungen entgegenwirken und Senioren vor Vereinsamung schützen. Somit könnten ältere Menschen zum Beispiel Aufgaben der Kinderbetreuung übernehmen und würden automatisch mehr in die Gemeinschaft einbezogen werden. Auch autonomes Autofahren oder 3D-Drucke von personalisierten Gegenständen in Einkaufszentren gehören zu möglichen Zukunftsszenarien.
Quelle: Fidelity International | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Bautipp: Außentreppen anbauen

Über eine Außentreppe gelangt man bequem vom Garten oder der Terrasse ins Innere des Hauses. Auch der Zugang zu unterschiedlichen Stockwerken, dem Keller oder zur Haustür wird über eine Außentreppe gewährleistet. So verbindet zum Beispiel eine Knüppeltreppe im Garten unterschiedliche Ebenen miteinander, sieht optisch gut aus und ist funktional. Das Besondere ist, dass sich der Anbau von Außentreppen meistens in Eigenregie durchführen lässt. Was man braucht, ist ein wenig handwerkliches Geschick und Kenntnisse über die Bauvorschriften.
In der Landesbauordnung für Hauseingangstreppen, Außentreppen und Treppen zum Keller finden Hobbyhandwerker und Fortgeschrittene alle Vorschriften, die es beim Treppenanbau zu beachten gibt. Angaben über die Steigung und Breite der Treppe oder den Auftritt und Treppenverlauf, sowie Informationen über Sicherheitsmaßnahmen können in der Verordnung nachgelesen werden.
Optisch und stilistisch sind den Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Ob eine Betontreppe mit Holzpfählen, eine Knüppeltreppe mit Betonfundament oder eine Außentreppe mit Blockstufen aus Naturstein, Außentreppen können aus unterschiedlichen Baumaterialien hergestellt und in allen Größen und Höhen errichtet werden. Wichtig ist, dass die Treppe auf einem ordentlichen Fundament steht. Zu empfehlen ist, dass der Boden etwa 80 cm tief ausgegraben und mit Kies oder Schotter befüllt wird. So ist die Treppe vor Frost, Regen und Sonneneinstrahlung geschützt. Ein leichtes Gefälle der Trittstufen verhindert, dass Regenwasser in das Fundament reinläuft. Treppenhöhe von 16 cm haben eine optimale Höhe.
Quelle: Das Haus online | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Förderung für Beratungsleistung eines Energieberaters

Wer sein Haus sanieren oder modernisieren möchte, sollte einen professionellen Energieberater zu Rate ziehen. Mit seinen Kenntnissen macht ein Energieberater nicht nur profunde Angaben zum energetischen Zustand der Immobilie, sondern erstellt einen Sanierungsplan und berät über mögliche und notwendige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Diese senken langfristig die Energiekosten, steigern den Wert der Immobilie und tragen zusätzlich zum Umweltschutz bei.
Auch wenn die Beratungsleistung eines zertifizierten Energieberaters durchschnittlich 1000 Euro kostet, fördert zum Beispiel das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Summe mit bis zu 60 Prozent. Somit wird die Beratung für ein Ein- oder Mehrfamilienhaus mit bis zu 800 Euro und für ein Wohngebäude mit mehreren Einheiten mit bis zu 1100 Euro bezuschusst. Der Energieberater stellt außerdem die Anträge für staatliche Fördermittel für die notwendigen oder empfohlenen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen.
Zu beachten ist, dass die Antragstellung vor Beginn der jeweiligen Maßnahmen erfolgen muss und die Fördermittel der BAFA nur bewilligt werden können, wenn sie von einem zugelassenen BAFA-Energieberater ausgestellt wurden. Ebenso muss der Bauantrag des Wohnhauses bis zum 31.01.2002 eingereicht worden sein. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt Fördermittel für energieeffiziente Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Informationen zu den Fördervoraussetzungen, dem Ablauf des Förderverfahrens oder der Höhe der Förderung sind auf der Internetseite der BAFA und der KfW zu finden.
Quelle: BAFA | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Eigentümer saniert Gemeinschaftseigentum

Der Eigentümer einer aus 212 Parteien bestehenden Wohnanlage hat die alten, einfach verglasten Fenster in seiner Wohnung gegen dreifach verglaste Kunststofffenster ausgetauscht. Die Summe von knapp 5500 Euro hat er zunächst selbst bezahlt und bei der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) die Rückerstattung der Kosten beantragt. Irrtümlicherweise war er der Annahme, diese Maßnahme müsste, wie in der Teilungserklärung verschriftlicht, durch die Eigentümer selbst übernommen werden. Doch der Austausch von Fenstern ist Aufgabe der WEG.
Das Amtsgericht Hamburg (AZ V ZR 254/17) wies die Klage des Eigentümers gegen die WEG ab. Der Eigentümer hat keinen Anspruch auf Rückerstattung der Kosten, auch wenn er aufgrund einer falschen Interpretation der Teilungserklärung der Annahme war, er müsse die Maßnahmen als Sondereigentümer selbst durchführen. Bereits zuvor hatten andere Eigentümer eigenmächtig Fenster in ihren Wohnungen ausgetauscht, auch sie haben keinen Anspruch auf Rückerstattung.
Der Anspruch auf Kostenübernahme bestehe nur dann, wenn die WEG gemeinschaftlich über Instandsetzungsmaßnahmen entschieden hätte oder wenn diese aus dringlichen Gründen zwingend durchgeführt werden müssten. Auch in diesem Fall hätten die Mitglieder der WEG einen Beschluss darüber verfassen müssen, dass es sich um eine zwingend gebotene und auf keinen Aufschub duldende Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahme handle. Die war nicht der Fall und somit hat der Eigentümer weder unter dem Gesichtspunkt der allgemeinen Vorschriften der Geschäftsführung (§ 687 Abs. 1 BGB) noch in Bezug auf das Bereicherungsrecht (§ 812 Abs. 1 Satz 1 BGB) Anspruch auf Erstattung der Kosten.
Quelle: BGH | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Outdoor-Teppiche für Terrasse und Garten

Wenn man nicht gerade im Urlaub ist, gibt es im Sommer kaum etwas Schöneres, als es sich auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten gemütlich zu machen. Um unschöne Fliesen oder fade Betonplatten zu verdecken oder dem verlegten Holzboden einen wohnlichen Look zu verleihen, greifen immer mehr Bewohner zu Outdoor-Teppichen. Diese lassen sich wie ein handelsüblicher Teppich ausrollen und sind in unterschiedlichen Farben, Stilrichtungen und Materialien erhältlich.
Das Besondere an den qualitativ wertvollen Outdoor-Teppichen ist, dass sie jedem Wetter standhalten. Ob intensive Sonneneinstrahlung oder ein starkes Sommergewitter, die aus Polypropylen-Synthetikfasern gewebten Bodenbeläge sind wasserdurchlässig perforiert. Somit läuft Regen oder Wasser leicht ab und es können weder Flecken noch Schimmel entstehen.
Auch optisch haben die Outdoor-Bodenbeläge einiges zu bieten. Ob weiche Flokati-Teppiche, dünne Matten oder robuste Teppichböden, je nach Wunsch und Anforderung können Balkon- und Terrassenurlauber zwischen unterschiedlichen Größen, Härtegraden und Strukturen wählen. Jetzt gilt es nur noch den passenden Outdoor-Teppich zu den Terrassenmöbeln und den Sitzgelegenheiten zu finden.
Quelle: Immobilien Scout | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Studie: Städtevergleich Müllgebühren und Service

Im Auftrag des Eigentümerverbands Haus & Grund Deutschland hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln eine Studie über die Kosten und den Service der Müllabfuhr erstellt. Dabei wurden Deutschlands 100 nach Einwohnerzahl größten Städte bewertet und miteinander verglichen. Die für die Studie notwendigen Informationen wurden den aktuellen Abfallgebührensatzungen der jeweiligen Städte entnommen. Ziel der Studie ist, zum einen die Kosten für Müll transparenter zu machen. Zum anderen soll die Studie Kommunen als Grundlage dienen, Diskussionen und weitere Untersuchungen durchzuführen, um Dienstleistungen der Müllabfuhr künftig flexibler und kostengünstiger zu gestalten.
In der Studie wurden der Abfuhrrhythmus und der Servicegrad der Müllabfuhr von den Müllsorten Restmüll, Biomüll, Sperrmüll und Altpapier untersucht. Zusätzlich unterscheidet die Studie bei dem Ranking des Service zwischen einem Vollservice, in dem keine Mitwirkung der Bewohner notwendig ist, und einem Teilservice, in dem die Mülltonnen auf den Bürgersteig abgestellt und nach Entleerung wieder abgeholt werden müssen. Ebenso wird zwischen einem 7-tägigen oder 14-tägigen Abholrhythmus unterschieden. Als Berechnungsparameter und Musterbeispiel dient das Müllvolumen einer vierköpfigen Familie.
Auf Platz eins im Ranking der Müllgebühren und dem Service steht die Stadt Flensburg. Hier bezahlt eine Musterfamilie bei einem 14-tägigen Vollservice durchschnittlich einen Jahresbeitrag von 130,20 Euro. Auf Platz 100 steht die Stadt Leverkusen, die jährlich durchschnittlich 562,16 Euro für einen 14-tägigen Teilservice bezahlt. Mit der transparenten Darstellung der Kosten sollen Städte und Kommunen Stellung dazu nehmen, warum es in Deutschland eine gravierende Kostendiskrepanz bei den Müllgebühren sowie Unterschiede in der Transparenz und Flexibilität des Gebührensystems und der unterschiedlichen Rechtsgrundlage in den Städten gibt.
Quelle: Haus und Grund | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

An- und Umbau des Dachbodens

Ob aus ästhetischen Gründen oder für die Vergrößerung der Wohnfläche, viele Hausbesitzer entscheiden sich für den Aus- oder Umbau ihres Dachbodens. Kleine Renovierungsmaßnahmen wie der Einbau von Trockenbauwänden, Malerarbeiten oder die Gestaltung von Böden dürfen in Eigenregie durchgeführt werden. Auch beim Austausch von Fenstern oder der Wärmedämmung können erfahrene Handwerker selbst Hand anlegen. Doch für aufwendige Umbaumaßnahmen, welche in die Statik des Hauses eingreifen oder die Fassade verändern sowie bei Heizungs-, Elektrik- und Sanitäranbauten, sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
Doch bevor sich Eigentümer oder Handwerker an die Arbeit machen, muss die Dachform des Gebäudes in Augenschein genommen werden. Ein Satteldach oder ein Mansardendach eignen sich für An- und Umbaumaßnahmen besonders gut. Im Zuge der Renovierungsarbeiten bietet sich oftmals auch eine Modernisierung des Dachbodens an. Eine effektive Wärmedämmung zum Beispiel mindert nicht nur den häuslichen Energieverbrauch und leistet einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern reduziert die Heizkosten und steigert den Immobilienwert. Um die Kosten zu minimieren können Fördermaßnahmen, wie zum Beispiel bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), beantragt werden.
In der Planungsphase sollte ebenso überprüft werden, ob und welche Genehmigungen beim Bauamt beantragt werden müssen. Vorteilhaft ist, wenn der Dachboden bei der Baubehörde bereits als Wohnraum angemeldet ist. In diesem Fall können zahlreiche Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden, ohne dass eine zusätzliche Genehmigung notwendig ist. Baumaßnahmen, in denen die Dachfläche oder Dachneigung verändert oder die Gesamtfläche vergrößert werden soll, sind grundsächlich genehmigungspflichtig. Statik und Gebäudesubstanz entschieden in der Regel über die Genehmigungsvergabe.
Quelle: Immowelt AG | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Gebäudeintegrierte Photovoltaik-Module

Werden in die Gebäudehülle Solarmodule zur Erzeugung von Energie eingebaut, nennt sich das „gebäudeintegrierte Photovoltaik (PV)“. Bisher sind Photovoltaikanlagen vor allem auf Häuserdächern von Neubauimmobilien oder als freistehende Anlagen auf dem Land bekannt. Um die Herstellung von Solarstrom voranzubringen und Ökostrom zunehmend in die Baubranche zu integrieren, entwickeln und testen Forscher in diversen Pilotprojekten, wie sich PV-Anlagen effektiv in Gebäuden integrieren lassen, um den Ertrag von Solarenergie zu steigern. Die Zukunftsaussichten sind vielversprechend.
Ob auf Gebäudefassaden, in Betonwänden, an Fenstern oder sogar als Dachziegel, künftig soll mehr Sonnenlicht in erneuerbare Energien umgewandelt werden. Vor allem große Gebäude eignen sich aufgrund ihrer Flächen besonders gut zur Energiegewinnung und Erzeugung von Ökostrom. Die integrierten Solarmodule in Fassaden oder Fenstern haben den Vorteil, dass aufgrund ihrer vertikalen Ausrichtung die morgendliche und abendliche Sonne besser genutzt werden kann, als alleinig auf dem Dach. Auch bei Schneefall im Winter werden die stromerzeugenden Anlagen nicht verdeckt, sondern bieten zu jeder Tageszeit freie Flächen für die Aufnahme von einfallendem Sonnenlicht.
Die Zellstruktur der integrierten Photovoltaik-Module besteht aus Dünnschicht-Modulen, die zum Beispiel aus Kupfer, Gallium, Selen und Indium zusammengesetzt werden. Bei der Herstellung von integrierten Photovoltaik in Fenstern benutzen Forscher organische Moleküle, aus denen ultraviolettes Licht absorbiert wird. Dünne, an die Fenster angebrachte PV-Streifen nehmen das Sonnenlicht auf und wandeln dieses in Energie um. Durch die fast transparenten Solarmodule wären in der Gestaltung von Gebäuden, wie zum Beispiel von Fabriken, Hochhäusern und großen Bürokomplexen optisch fast keine Grenzen gesetzt.
Quelle: Trurnit energie tipp | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Berechnung der Balkonfläche als Wohnfläche

Bei der Berechnung der Wohnfläche von frei finanziertem Wohnraum gelten grundsächlich dieselben Bestimmungen wie für den preisgebundenen Wohnraum. Diese sind im Wohnraummietrecht festgelegt. Im Jahre 2004 wurde die Wohnflächenverordnung geändert. Diese besagt, dass die Anrechnung der Balkonfläche zu einem Viertel, in Ausnahmefällen höchstens zur Hälfte, auf die Gesamtfläche einer Wohnung anzurechnen ist. Bis Ende des Jahres 2003 wurde nach der II. Berechnungsverordnung die Hälfte der Balkonfläche kalkuliert. Bei der Berechnung der Fläche gilt das Regelwerk, welches beim Vertragsabschluss gültig war.
Vor dem Amtsgericht Berlin (AZ VIII ZR 33/18) stritten sich eine Eigentümerin und ein Mieter über die tatsächliche Größe der Wohnfläche und um die daraus resultierende Miethöhe. Auslöser für den Rechtsstreit war, dass die Eigentümerin eine Mieterhöhung um 20% anstrebte und dafür die Zustimmung des Mieters brauchte. Der Mieter forderte hingegen eine anteilige Rückzahlung, der seiner Meinung nach, zu hohen Mietkosten. Anlehnend an seinen im Januar 2007 abgeschlossenen Mietvertrag kritisierte er, dass die berechnete Wohnfläche die tatsächliche Fläche um mehr als 12% übersteigt.
Das Amtsgericht ordnete einen Sachverständigen an, die Wohnfläche zu berechnen. Die Fläche des Balkons spielte bei der Berechnung eine zentrale Rolle, denn diese wurde bis dato zur Hälfte kalkuliert. Laut Sachverständigengutachten sei die Balkonfläche aber, laut Wohnflächenverordnung, lediglich zu 25% zu berechnen. Das AG Berlin entschied trotz Sachverständigengutachten, die Balkonfläche mit 50% zu berechnen. Grund dafür seien die in Berlin abweichenden örtlichen Verkehrssitten. Demnach gelte auch weiterhin die II. Berechnungsverordnung. Der Angeklagte geht in Berufung. Ein zweites gerichtlich angeordnetes Gutachten bestätigt, dass Balkonflächen in Berlin im Jahr 2007 zu einem Viertel berechnet wurden. Das Landgericht ändert das erstinstanzliche Urteil ab und berechnet 25% der Balkonfläche auf die Wohnfläche.
Quelle: BGH | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

"Müll de Luxe": Recycling Möbel im Aufwärtstrend

Hinter dem Konzept "Green Design" und "Müll de luxe" stehen neu gefertigte Möbel aus bereits benutzten Baustoffen. Somit erlebt die bereits in den 80er Jahren entstandene Bewegung einen Aufschwung im Bereich Recycling und Nachhaltigkeit von Möbeln und Dekorationsartikeln und setzt einen Beitrag zum umweltbewussteren Lebensstil und Umweltschutz. Bevor bereits benutzte und weggeworfene Möbel zu neuen Designmöbeln umgebaut und umgestaltet werden, werden sie zunächst auf Schadstoffe geprüft.
Den Designern sind in der Gestaltung keine Grenzen gesetzt, vorausgesetzt die Rohstoffe bestehen aus biologischem Anbau. Dank der hochwertigen Verarbeitung sind die Einzelstücke robust und langlebig und können dank des zeitlosen Looks möglichst lang im Haushalt verweilen. Möbeldesigner, die das unbehandelte Bauholz direkt von Gerüstbaufirmen beziehen, erfreuen sich besonders an den vorhandenen Stempeln der Baufirmen oder Spuren von Nägeln. Somit wird jedes Möbelstück zu einem Unikat.
Quelle: Immowelt Group | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Abschlussbericht "Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik" liegt vor

Der Abschlussbericht der von der Bundesregierung ernannten Kommission "Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik" wurde vorgelegt. Neun Monate lang erarbeitete die Kommission, unter Leitung vom Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesinnenministerium des Innern, für Bau und Heimat Marco Wanderwitz (CDU) und der Dr. Dorothee Stapelfeldt (SPD), Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen (SPD), Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze zu den Themen Wohnungsmangel und Baulandknappheit in Deutschland.
Grundsächlich möchte die Expertenkommission, dass die öffentliche Hand einen stärkeren Einfluss auf die Immobiliengeschäfte hat. Kommunen sollen mehr in die Planungspflicht genommen werden. Unter anderem soll die Ausübungsfrist zum Vorverkaufsrecht der Kommunen für Bauland um einen Monat verlängert werden. Für Immobilienunternehmen und Bauträger bedeuten einige Lösungsansätze eine Erschwerung der Sicherung von Bauland sowie der Finanzierung. Außerdem kritisieren Branchenverbände der Immobilien- und Wohnungswirtschaft, dass sie zwar offiziell als beratende Mitglieder der Baulandkommission ihre Vorschläge und Sichtweisen anbringen konnten, die Ausarbeitung des Abschlussberichts und Prioritätensetzung aber letztlich in der Hand der Minister und Abgeordneten lag.
Positiv zu bewerten ist aus Sicht der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland die Flexibilisierung der Gesetzgebung im Bereich Dachgeschossausbau und Aufstockung, sowie eine Vereinfachung von Kompensationszahlungen für Eingriffe in die Natur. Auch die Einführung einer Umweltdatenbank zur Veröffentlichung von Umweltberichten und die Einführung einer Baugebietskategorie „dörfliches Wohngebiet“ wurden von den Verbandsmitglieder befürwortet. Bis zum 31.12.2022 soll außerdem das Gesetz zur schnelleren und erleichterten Ausweisung von Bauland erweitert werden.
Quelle: BID / IVD / BFW | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Swimmingpool im Garten

Wer träumt nicht von einem eigenen Swimmingpool im Garten? Gerade an heißen Sommertagen wünschen sich viele Menschen eine kleine Abkühlung, ohne dafür ins öffentliche Schwimmbad gehen oder ans Meer fahren zu müssen. Nicht immer muss der Pool im Garten aufwendig aufgebaut und teuer sein. Schon mit einem kleinen Budget und einfachem Aufbau lässt sich der Traum von einem kleinen Sommerurlaub im Garten erfüllen.
Swimmingpools gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen. Die einfachste und kostengünstigste Variante ist ein Aufstellpool. Der große Vorteil ist: es muss kein Loch gegraben werden. Aufblasbare Aufstellpools lassen sich mit wenigen Handgriffen aufstellen. Wer sich einen Stahlrahmen oder eine Holzverkleidung wünscht, braucht für den Aufbau lediglich ein paar helfende Hände. Dadurch, dass sich der Pool oberhalb der Erdoberfläche befindet, heizt sich das Wasser schnell auf und garantiert einen angenehmen Badespaß an heißen Sommertagen.
Wer sich einen Einbaupool wünscht, braucht nicht unbedingt eine Baugenehmigung. In den meisten Bundesländern ist erst ab einem Wasservolumen von 100 Kubikmetern eine Baugenehmigung notwendig. Gängige Stahlwandbecken, sowie Gartenpools aus Styropor oder Polyester sind in der Regel deutlich kleiner, sodass eine Genehmigung nicht notwendig ist. Ein paar Gedanken über den Standort sollten sich Badeliebhaber dennoch machen. Vorteilhaft ist, den Pool in der Nähe von bereits verlegten Strom- und Wasserleitungen zu legen und die Beschaffenheit des Bodens zu prüfen. Steine und Wurzeln sollten gewissenhaft entfernt werden, damit keine Risse in der Folie entstehen. Nicht zuletzt sorgt eine Südost-Lage ganztägig für angenehme Temperaturen.
Quelle: Immowelt AG | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Erneuerung von Energieausweisen bei Nichtwohngebäuden

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) weist darauf hin, dass die im Juli 2009 ausgestellten Energieausweise für Nichtwohngebäude nach zehn Jahren Laufzeit ihre Gültigkeit verlieren. Wer seine Immobilie verkaufen, vermieten oder verpachten möchte, ist dazu verpflichtet, den potentiellen Mietern oder Käufern einen aktuellen und gültigen Energieausweis vorzulegen. Für bestehende Nichtwohngebäude konnten Eigentümer bisher zwischen einem Verbrauchsausweis und einem Bedarfsausweis wählen. Bei der Neuausstellung sollten Eigentümer nun prüfen, ob ein Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis erforderlich ist.
Grundsächlich empfiehlt die dena Eigentümern die Verwendung eines Bedarfsausweises, da dieser im Vergleich zum Verbrauchsausweis detaillierte und aussagekräftige Daten über den energetischen Zustand eines Hauses enthält. Während der Verbrauchsausweis sich lediglich auf den Energieverbrauch der letzten drei Jahre bezieht und somit stark vom Verhalten der jeweiligen Nutzer abhängig ist, enthält der Bedarfsausweis nutzerunabhängige Daten. Zusätzlich zu den Angaben über die Qualität des Gebäudes und den Verbrauch von Energien, beinhaltet der Bedarfsausweis auch Empfehlungen zu Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die die Qualität des Hauses verbessern und seinen Wert steigern können.
Wer sich einen neuen Energieausweis für Nichtwohngebäude ausstellen lassen muss, sollte sich an einen Energieberater wenden. Die dena stellt eine bundesweite Online-Suchmaschine zur Verfügung, über die sich zur Ausstellung berechtigte Experten nach Postleitzahl finden lassen.
Quelle: dena / febs | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Quelle: Immonewsfeed


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