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Aktuelle News

Bautipp: Hausschwamm-Kontrolle bei Altbauwohnungen!

Wie der Verband Privater Bauherren (VPB) aktuell mitteilt, haben Eigentumswohnungen derzeit Hochkonjunktur bei Immobilieninteressenten. Insbesondere in Großstädten sind aufgrund der der Wohnungsknappheit Neubauwohnungen, aber auch Altbauten bei Käufern äußerst beliebt. Immer häufiger übernehmen Bauträger leerstehende Gebäude, um sie nach einer Sanierung als attraktive Mehrfamilienhäuser zu vermarkten.
Vor diesem Hintergrund warnt der VPB jedoch aktuell davor, sich auch bei frisch renovierten Altbauten vorschnell zu einer Vertragsunterzeichnung überreden zu lassen. Denn in alten Mehrfamilienhäusern findet sich manchmal der Echte Hausschwamm. Seine Sanierung ist aufwändig und teuer, vor allem, wenn sich das Pilzgeflecht in den Bundwänden und Holzböden eingenistet hat.
Käufer sollten sich deshalb beim Altbau nicht auf den Bauträger verlassen. Ein unabhängiger Sachverständiger prüft die Bausubstanz und begleitet den laufenden Bauprozess mit einer stetigen Qualitätskontrolle.

Solares Wettrennen: Photovoltaik wird besser und günstiger

Um herkömmliche Energiequellen langfristig durch regenerative Energien zu ersetzen, müssen diese wettbewerbsfähiger und kosteneffizienter werden. Aus diesem Grund untersucht der Forschungsverband TCO4CIGS verschiedene Solarzellen-Technologien, um einerseits die Effizienz der Dünnschicht-Photovoltaik zu verbessern und andererseits durch neue Materialien und Herstellungsprozesse Kosten zu senken.
Die Verfahren, die sich im Wettbewerb der Solartechnologien durchsetzen, werden von den Forschern weiter getestet. So konnte beispielsweise der Wirkungsgrad auf Kleinformatmodulen gegenüber dem heutigen Standard um zwei Prozent gesteigert werden, teilt der Dünnschichtmodulhersteller AVANCIS GmbH mit. Ein weiteres Forschungsergebnis der Solayer GmbH hat gezeigt, dass neue Materialien in der Fensterbeschichtung mindestens 20 Prozent Kostensenkung aufweisen.
Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Branche mittel- und langfristig gesichert und ausgebaut werden.

Urteil: Allgemeine Gartenpflege umfasst keinen Baumbeschnitt

In einem aktuellen Urteil hat das Amtsgericht Würzburg entschieden, dass eine „allgemeine Gartenpflege“ durch den Mieter keine konkreten Arbeiten umfasst und lediglich einfache Arbeiten wie Rasenmähen, Laub-Entfernung oder Unkrautjäten beinhaltet (AZ 13 C 779/17).
Im vorliegenden Fall hatte ein Vermieter seinem Mieter die „allgemeine Gartenpflege“ übertragen und dies ohne weitere Angaben im Mietvertrag festgehalten. Nachdem die Bäume, Sträuche und Hecken nicht beschnitten wurden, mahnte der Vermieter seinen Mieter ab. Dieser war jedoch der Ansicht, dass diese Arbeiten nicht Teil der Vereinbarung waren.
Das zustündige Gericht entschied nun zu Gunsten des Mieters und wies die Klage ab. Die Formulierung „Gartenpflege übernimmt der Mieter“ umfasst lediglich einfache Arbeiten zur Grundpflege des Gartens. Übergeordnete Maßnahmen wie der Beschnitt von Bäumen sei nicht vorgesehen.

Smart Home: Die besten Systeme im Test

Intelligentes Wohnen rückt immer mehr in den Fokus von Hauseigentümern. Neben einem höheren Wohnkomfort bieten sie ebenfalls einen verbesserten Einbruchsschutz sowie mehr Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden. Stiftung Warentest hat acht der gängigsten Smart-Home-Systeme überprüft.
Bei den Tests punkteten die Systeme, die möglichst viele Dienste und Geräte miteinander vernetzen und somit flexibel einsetzbar sind. Breit aufgestellt sind hier die Telekom, Innogy sowie Digitalstrom und eQ-3. Weniger vielseitig ist Devolo. Noch weniger Komponenten binden AVM, Nest Labs und HomeKit von Apple ein. Zudem raten die Prüfer, Smart-Home-Systeme lediglich als Heimnetzwerk zu betreiben und nicht über das Internet zu steuern, um Datenmissbrauch zu vermeiden.
Grundsätzlich sichern alle Anbieter regelmäßige Software-Aktualisierungen zu, der technische Fortschritt ist in dem Sektor jedoch rasant und Systeme könnten innerhalb weniger Jahre veraltet sein. Der ausführliche Artikel ist in der Juli-Ausgabe von Stiftung Warentest nachzulesen oder unter www.test.de/smarthome abrufbar.

Wohnkostenreport: Kaufen ist günstiger als Mieten

Einem aktuellen Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zufolge ist der Immobilienerwerb in Deutschland nach wie vor günstiger als zu Mieten. Rund 33 Prozent sparen Käufer gegenüber Mietern an Wohnnutzungskosten ein. Dennoch ist die Zahl der Ersterwerber rückläufig.
Bundesweit wurden für den Wohnkostenreport 2017 Mieten und Wohnnutzerkosten aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte untersucht. Besonders in den Top 7-Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart ist der Vorteil von Immobilieneigentum am deutlichsten erkennbar. Allerdings wird ebenfalls die Schere zwischen Einkommen und Immobilienpreisen immer größer und stellt insbesondere für junge Familien ein Problem dar.
Eine weitere Entwicklung, die in der Studie erkennbar wird: Die Wohneigentumsquote stagniert trotz Niedrigzinspolitik. Auch die Anzahl der Haushalte, die von Mietwohnung zu Hauseigentum gewechselt ist, ist seit 2013 um 25 Prozent gesunken. Marktexperten fordern vor diesem Hintergrund, die Bedingungen für Hauskäufer zu verbessern und beispielsweise den hohen Bedarf an Eigenkapital als Investitionshemmnis abzuschaffen.

Bautipp: Bauunterlagen bereits 2017 anfordern!

Mit Blick auf das neue Bauvertragsrecht, das 2018 in Kraft tritt, sollten Bauherren bereits in diesem Jahr die Bauunterlagen für ihre 2018 geplanten Projekte einfordern. Dies rät aktuell der Verband Privater Bauherren e.V. und weist auf wichtige Details in der Bauplanung hin.
Denn nach der neuen Regelung haben Eigentümer erstmals das Recht, konkrete Pläne und Berechnungen für Ihr zukünftiges Haus einzusehen und zu erhalten. Diese werden auch benötigt, um nachzuweisen, dass das Bauprojekt geltendem Recht entspricht. Auch Anbieter von schlüsselfertigen Häusern sind verpflichtet, ihre Kalkulationen zur Verfügung zu stellen.
Bauherren sollten daher die Herstellung und Herausgabe der Pläne in diesem Jahr vertraglich vereinbaren, da viele Bauunternehmen mit Blick auf ihre neuen Pflichten ab 2018 bereits heute schon guten Willen zeigen und in der Gestaltung ihrer Verträge weitestgehend frei agieren können.

Mieterstrom: Neue Förderung erleichtert Mietern Zugang zur Energiewende

Ende Juni hat der Deutsche Bundestag das neue „Mieterstromgesetz“ auf den Weg gebracht. Mit einem neuen Förderangebot soll es Mietern künftig möglich sein, von günstigem Solarstromtarifen zu profitieren. Unternehmen der Solarwirtschaft sehen die Öffnung des Marktes als positives Signal, das den Ausbau von solaren Projekten weiter fördert.
Konkret sieht das neue Programm vor, Betreibern neuer Photovoltaikanlagen auf Mietgebäuden einen Zuschuss von 2,2 bis 3,8 Cent pro Kilowattstunde zu gewähren, wenn der Solarstrom lokal erzeugt und den Mietern mit einem Mindestrabatt von 10 Prozent gegenüber regionalen Grundversorgertarifen angeboten wird.
Laut dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. ist die Politik jedoch darüber hinaus gefordert, weitere Schritte wie die Verbesserung steuerlicher Konditionen und eine Vereinfachung administrativer Vorgänge in Angriff zu nehmen.

Urteil: Wohnfläche kann nicht einfach bestritten werden

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in einem aktuellen Urteil, dass Mieter konkrete Zahlen nennen müssen, wenn sie die Angaben der Wohnfläche durch den Vermieter nicht akzeptieren wollen. Laut Gericht reicht es nicht aus, diese lediglich zu bestreiten (AZ VIII ZR 181/16).
Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin die Zustimmung ihrer Mieterin zu einer Mieterhöhung verlangt. Die Erhöhung wurden auf Basis einer Wohnfläche von 92,54 Quadratmetern berechnet, die jedoch nicht im Mietvertrag festgesetzt worden war. Die Mieterin hegte Zweifel an der angegebenen Wohnungsgröße und verlangte zunächst Nachweise.
Nachdem erste Instanzen die Klage auf Zustimmung abgewiesen hatten, stimmte nun der BGH der Vermieterin zu. Die Mieterin hatte versäumt, eigene Messergebnisse vorzutragen. Ein reines Bestreiten der Angaben sei laut Gericht nur möglich, wenn es sich um ein pauschales Vorbringen von Seiten des Vermieters handelt.

Mietpreisbremse: Online-Vergleich nicht immer seriös

Die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus und Grund empfiehlt aktuell, nicht vorschnell auf Anschreiben von Online-Anbietern zu reagieren, die einen angeblichen Verstoß gegen die Mietpreisbremse aufzeigen. Laut den Marktexperten gibt es derzeit vermehrt Unternehmen, die einen Vermieter ohne Rechtsgrundlage rügen.
Das Geschäftsmodell der Anbieter: Es wird überprüft, ob die vereinbarte Miete im Rahmen der Mietpreisbremse liegt. Bei Abweichung wird ein entsprechendes Anschreiben verfasst und der sogenannte Gesetzesverstoß beim Eigentümer angemahnt. Wie unseriös die Anbieter teilweise vorgehen, benennt Haus und Grund anhand eines Beispiels, bei dem ein Anbieter eine Überprüfung in Dortmund anbietet. Allerdings wurde die Mietpreisbremse hier noch nicht eingeführt.
Eigentümer, die ein solches Schreiben erhalten, sollten sich daher erst einmal Rat bei einem Mietrechtsexperten einholen und keine voreiligen Schritte unternehmen. Denn ob wirklich ein Verstoß gegen die Mietpreisbremse vorliegt, muss im Rahmen des Gesetzes in jedem Einzelfall genau überprüft werden.

Weniger Wohnungen: Baugenehmigungen liegen 9 % hinter 2016

Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, wurde von Januar bis April 2017 der Bau von 106.500 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Wohnhäusern genehmigt. Dies bedeutet einen Rückgang von etwa neun Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Insgesamt ist in den ersten vier Monaten 2017 bei den Neubauwohnungen in Wohngebäuden ein Rückgang von 5,9 Prozent bzw. 5.800 Wohnungen festgestellt worden. Auch die Wohnungssanierungen mit Umbau- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden nahmen um 4.800 Wohnungen (28,6 Prozent) ab.
Eine Ausnahme bilden jedoch Baugenehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern im Vorjahresvergleich mit einem Plus von 2,5 Prozent im ersten Quartal. Damit wurden in dieser Sparte insgesamt 51.100 Wohnungen genehmigt, was den höchsten Wert seit 19 Jahren darstellt.

Bautipp: Vor Einzug in Neubau das Haus ausreichend trocknen!

Die Zeitplanung für Neubauten wird immer knapper. Viele Bauherren warten sehnsüchtig auf den Tag des Einzugs und den Start in den eigenen vier Wänden. Dabei ist es wichtig, neugebaute Häuser mit frischem Putz und Estrich gründlich austrocknen zu lassen. Andernfalls kann ein verfrühter Einzug erhebliche finanzielle Folgen haben, warnt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB).
Wenn die Feuchtigkeit nicht mit System aus dem Gebäude geheizt und gelüftet wird, besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Die Bauexperten raten daher, mindestens zwei Wochen nach Abschluss der Handwerksarbeiten das leere Haus konsequent zu heizen und drei- bis viermal pro Tag zu lüften. Bauherren sollten durch kurze Stoßlüftungen für einen Luftaustausch sorgen und nicht permanent die Fenster gekippt lassen.
Als Fazit empfieht der VPB: Auch wenn die Zeit drängt sollten Bauherren ausreichend Zeit für die Austrocknung ihrer frisch gebauten Häuser nehmen, um wesentlich zeitaufwendigere Sanierungsarbeiten zu vermeiden.

Klimawende: Info-Film zeigt Beispiel-Umstieg auf moderne Heizenergie

Wie funktioniert der Umstieg auf eine umweltschonende Heizungsanlage? Am Beispiel der dreiköpfigen Familie Reis aus Berlin hat der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und Zukunft ERDGAS e.V. die private Klimawende dokumentiert. Dabei begleitete ein Kamerateam die Familie vom ersten Beratungsgespräch mit den Handwerkern bis hin zur Inbetriebnahme der neuen Heizung.
Der Film zeigt, wie die alte Ölheizung aus den dreißiger Jahren durch eine moderne Solar- und Gasbrennwert-Anlage ersetzt wird. Dabei wird die Kombiheizung um einen ausreichend dimensionierten Wärmespeicher ergänzt, der Schwankungen von Wärmeerzeugung und -nachfrage ausgleicht und möglichst viel Sonnenenergie zum Heizen und für die Warmwasserbereitung bereitstellt.
Mit dem Film wollen die Verbände Verbrauchern die Vorteile von Solarenergie und Erdgas anschaulich und konkret aufzeigen. Der Film kann unter http://bsw.li/2rqMqfO als Dreiteiler kostenfrei angeschaut werden.

Tiere im Haus: Was erlaubt ist und was nicht

Haustiere gehören für viele Menschen als vollwertige Familienmitglieder zum täglichen Leben dazu. Doch immer wieder gibt es rechtliche Auseinandersetzungen, wenn es um die Haltung von Tieren in Mietobjekten geht. Der LBS-Infodienst hat die wichtigsten Entscheidungen nun aktuell zusammengefasst.
Grundsätzlich müssen zwei Auflagen erfüllt sein, um eine Tierhaltung in Mietshäusern zu erlauben. Vermieter und Nachbarn dürfen dadurch nicht gestört werden und eine artgerechte Haltung muss sichergestellt werden. Ein generelles Verbot einer Hunde- und Katzenhaltung ist beispielsweise nicht rechtswirksam.
Anders sind die Auflagen bei giftigen Tieren wie Spinnen oder Schlangen. Hier erheben Behörden und Gerichte hohe Auflagen an den Halter und entscheiden im Streitfall zugunsten des klagenden Nachbarn.

Homeoffice: So setzen Sie Ihr Arbeitszimmer von der Steuer ab!

Hauseigentümer, die zu Hause wohnen und arbeiten, können ihr Arbeitszimmer bereits jeher steuerlich geltend machen. Doch der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland weist nun aktuell auf eine Neuerung im Steuerrecht hin. Wenn mehrere Personen gemeinsam ein häusliches Arbeitszimmer nutzen, kann jetzt jeder von ihnen seine Aufwendungen hierfür bis zur Höchstbetragsgrenze von 1.250 Euro einkünftemindernd geltend machen.
Mit der neuen Regelung rückt der Bundesfinanzhof von seiner bisherigen Rechtsprechung ab, die einen objektbezogenen Abzug der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer vorgesehen hat. Haus und Grund begrüßt die Neuerung vor dem Hintergrund der steigenden Zahl der Selbstständigen und Familien, die Beruf und Privatleben miteinander vereinbaren müssen.
Nicht nur Eigentümer können die Aufwendungen im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend machen, auch Mieter können die Urteile für sich nutzen: Mietzahlungen sind als zur Hälfte für den jeweiligen Ehegatten bzw. Lebenspartner aufgewendet anzusehen.

Quelle: Immonewsfeed


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