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Aktuelle News

Urteil: Grundstückseigentümer dürfen im Garten keinen Abfall anhäufen

Grundstückseigentümer müssen sich auch im eigenen Garten an bestehende Verordnungen und Gesetze halten. Das stellte das Verwaltungsgericht Münster in einem aktuellen Urteil nochmals klar.
Konkret ging es in diesem Fall um einen Besitzer eines Grundstücks, der im Garten Plastiktüten, organische Stoffe, gebrauchtes Mobiliar und anderen Unrat lagerte. Da der Müllberg immer weiter wuchs, informierten die Nachbarn das zuständige Ordnungsamt. Diese stellten bei einer Ortsbegehung fest: der Müll muss weg. Dagegen wehrte sich jedoch der Gartenmüllsammler und der Fall landete schlussendlich vor Gericht.
Die Richter am Verwaltungsgericht Münster gaben der Behörde recht (AZ 7 L 1222/16). Durch das Ansammeln von Müll – und insbesondere von organischen Stoffen – werden nicht nur Schädlinge angelockt, sondern es entstehen unter Umständen auch giftige Gase. Zudem verstieß der Umweltsünder gegen bestehende Verordnungen und Gesetze. Das Gericht ordnete daher die Beseitigung des Müllbergs an.
Quelle: Verwaltungsgericht Münster | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Steht die Betriebswohnung vor einem Comeback?

Zwei Themen werden in Deutschland seit Monaten eifrig diskutiert: der Wohnraum- sowie der Fachkräftemangel. Abhilfe könnte eine alte Idee schaffen, die vor allem in den Wirtschaftswunderjahren sehr populär war.
Zwei Probleme und eine Lösung: Betriebswohnungen in zentraler Innenstadtlage erleben aktuell eine kleine Renaissance. Denn Unternehmen können sie zu günstigen Konditionen neuen Mitarbeitern anbieten, wenn diese in einer neuen Stadt bezahlbaren Wohnraum suchen. Gleichzeitig wird das Unternehmen als Arbeitgeber für den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs interessanter.
Ihren Ursprung haben Betriebswohnungen in der 1960er Jahren. Vor allem große Industriekonzerne wie Mannesmann, Thyssen oder Krupp errichteten für ihre Arbeiter teilweise ganze Viertel mit Betriebswohnungen. In den folgenden Jahrzehnten sank jedoch die Nachfrage nach solchen Wohnungen, da sich die Bedürfnisse und Anforderungen der Arbeitnehmer an der Immobilie gravierend gewandelt hatten. Quelle: Süddeutsche Zeitung | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Geldinstitut rechnet auch in den nächsten Jahren mit steigenden Immobilienpreisen

Nach einer Studie der Deutschen Bank wird sich der rasante Anstieg bei den Immobilienpreisen und Mieten auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Bis 2022, so die Experten, könnte der Aufschwung am Immobilienmarkt noch andauern.
Als Gründe für den weiteren Anstieg nennen die Analysten der Studie den boomenden Arbeitsmarkt, die hohe Migration aus dem Ausland, die geringe Anzahl von Neubauwohnungen sowie die niedrigen Zinsen. Als Konsequenz droht nach Einschätzungen der Immobilienexperten die Bildung einer Preisblase am Wohnungsmarkt in Deutschland.
Einen weiteren Grund für den anhaltenden Preisanstieg bei Immobilien sehen die Autoren der Studie in der negativen Differenz zwischen Nachfrage und Angebot. Obwohl 2018 insgesamt 300.000 neue Wohnungen entstanden, fehlen immer noch etwa eine Million Wohneinheiten. Erst 2022 sei damit zu rechnen, dass das jährliche Angebot an Wohnungen die Nachfrage übertreffen werde.
Quelle: Deutsche Bank | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Vorsicht bei Zwangsversteigerungen

Da die Preise für Immobilien mittlerweile nicht nur in Großstädten, sondern auch im Umland sowie ländlichen Regionen steigen, werden für viele Menschen Zwangsversteigerungen immer interessanter. Denn sie gelten im Allgemeinen als Schnäppchenbörse. Doch stimmt das überhaupt?
Laut des Verbandes Privater Bauherren (VPB) trifft das nur eingeschränkt zu. Denn das Einstiegsgebot bei zwangsversteigerten Immobilien richtet sich in der Regel nach dem Wert vergleichbarer Immobilien in direkter Nachbarschaft. Da sind echte „Immobilienschnäppchen“ eher die Ausnahme, als die Regel. Außerdem haben Käufer keinen gesetzlichen Anspruch darauf, das Haus oder die Wohnung vor der Zwangsversteigerung von innen zu besichtigen. Wer die Immobilie erwerben möchte, muss sich mit einer Besichtigung von außen sowie dem gerichtlichen Gutachten zufriedengeben.
Für den Fall, dass der Verkäufer doch einer Besichtigung von innen zustimmt, sollte der Kaufinteressent bei diesem Termin einen Bausachverständigen an seiner Seite haben. Nur der Experte kann schlussendlich eine Empfehlung abgeben, ob der Kaufinteressent an der Zwangsversteigerung teilnehmen sollte.
Quelle: VPB | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Breites Bündnis fordert Streichung des Förderdeckels bei Solarstromanlagen

Eine Allianz führender Dach- sowie Bundesverbände aus Mittelstand, Handwerk, Energie und anderen Bereichen hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, den Förderdeckel im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unverzüglich zu streichen.
Nach Ansicht des Bündnisses sind Solaranlagen auf den Dächern von Wohngebäuden ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Der Förderdeckel werde – so die Befürchtung der Allianz – den weiteren Ausbau von Photovoltaik-Dachanlagen bremsen. Das aktuelle Gesetz aus dem Jahr 2012 sieht vor, dass neue Solarstromanlagen auf Dächern dann nicht mehr gefördert werden sollen, wenn die Marke von 52 Gigawatt installierter Solarstrom-Kapazität erreicht wurde. Laut neuesten Berechnungen soll das bereits 2020 der Fall sein.
Was viele Vertreter des Bündnisses besonders ärgert: Die Bundesregierung hatte sich im aktuellen Koalitionsvertrag darauf geeinigt, den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen. Laut Branchenexperten steht dieses Ziel allerdings im klaren Widerspruch zum Förderdeckel.
Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Hausflur darf nicht als Abstellfläche genutzt werden

Schuhregal, Kartons oder alte Flaschen: Viele Mieter betrachten den Hausflur oft als verlängerten Arm ihrer Wohnung. Vermieter sehen dieses Verhalten in der Regel gar nicht gern. In einem Fall aus Köln endete die Sache sogar vor dem Landgericht.
Doch was war geschehen? Ein Mieter stellte über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder private Gegenstände in den Hausflur. Obwohl die Vermieterin den Mieter mehrmals schriftlich aufforderte, dies zu unterlassen, änderte dieser sein Verhalten nicht und stellte weiterhin alte Flaschen, Kartons und andere Gegenstände im Hausflur ab, da er glaubte, dass er dazu berechtigt sei. Daraufhin kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis. Dagegen klagte der Mieter vor Gericht.
Die zuständigen Richter am Landgericht Köln bestätigten die Kündigung (AZ 10 S 99/16). Nach Ansicht der Juristen habe der Mieter durch sein vertragswidriges Verhalten den Hausfrieden über einen längeren Zeitraum gestört. Zudem habe er – laut Mietvertrag – keine Berechtigung gehabt, Gegenstände in den Hausflur zu stellen. Da der Mieter dies auch nach mehrmaligen schriftlichen Aufforderungen nicht unterlies, sei die Kündigung rechtens.
Quelle: Landgericht Köln | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

So können Verbraucher den eigenen Stromverbrauch vergleichen

Laut einer aktuellen Untersuchung des Klimaschutznetzwerks co2online verbrauchen deutsche Haushalte nach wie vor zu viel Strom, weil sie die vorhandenen Sparpotenziale nicht ausreichend ausschöpfen.
Gemeinsam mit mehreren Forschungsinstituten, Wirtschaftsverbänden und Verbraucherschützern hat das Netzwerk deshalb die Daten von 226.000 Verbrauchern analysiert und auf Basis dieser Daten den deutschen Stromspiegel erstellt. Mit diesem können Verbraucher feststellen, ob sie mehr oder weniger Strom verbrauchen als der bundesdeutsche Durchschnitt.
Auf der eigens dafür eingerichteten Webseite können Verbraucher die Anzahl der Personen im Haushalt sowie den Jahresverbrauch in kWh angeben. Anschließend errechnet die Seite eine sog. „Stromspiegel-Klasse“ – sie reicht von A bis F. Verbraucht beispielsweise ein 2-Personenhaushalt in einer Wohnung 2.800 kWh/Jahr, entspricht das der „Stromspiegel-Klasse C“. Damit liegt der Verbrauch im bundesdeutschen Durchschnitt. Außerdem schlägt die Website passende Stromsparmaßnahmen vor, mit denen beispielsweise ein 2-Personenhaushalt im Jahr etwa 390 Euro einsparen kann.
Quelle: co2online.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Neuer Wohnraum über den Discounter?

In deutschen Städten sind Wohnungen und Bauland Mangelware. Doch laut einer neuen Studie der TU Darmstadt und des Pestel-Instituts könnten 2,3 bis 2,7 Mio. neue Wohnungen dadurch entstehen, indem das Potenzial von Nicht-Wohngebäuden besser genutzt wird.
Konkret untersuchten die Forscher, ob sich die ungenutzten Flächen von Büro- und Geschäftshäusern, einstöckigen Discountern sowie Parkhäusern für neue Wohnungen eignen. Das Ergebnis: Alleine durch Dachaufstockungen von Bürogebäuden könnten 560.000 Wohnungen entstehen und durch die Umnutzung von leerstehenden Büro- sowie Behördengebäuden würden 350.000 neue Wohnungen auf den Immobilienmarkt kommen. Und rund 400.000 neue Wohnungen könnten allein dadurch gebaut werden, indem man die ungenutzten Dachflächen der Discounter nutzt – ohne dabei Abstriche bei der Verkaufsfläche oder den Parkmöglichkeiten zu machen.
Und selbst Parkhäuser in den Innenstädten bieten Platz für die dringend benötigten neuen Wohnungen. Dafür müsste das oberste Parkdeck um ein oder zwei Wohngeschosse erweitert werden – so könnten bis zu 20.000 neue Wohneinheiten in bester Innenstadtlage entstehen.
Quelle: TU Darmstadt & Pestel-Institut | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Innenraumanalyse findet oft den Auslöser für körperliche Beschwerden

Wer an Asthma, gereizten Augen, Kopfschmerzen oder anderen Beschwerden leidet, geht damit in der Regel zum Arzt. Doch nicht immer kann der Mediziner helfen. Denn der untersucht zwar gründlich den Patienten, schaut aber selten über den „Tellerrand“.
Denn laut des Verbandes Privater Bauherren (VPB) lässt die Mehrheit der Ärzte das Wohnumfeld des Betroffenen außer Acht und verhindert so eine umfassende Diagnose. Allein in den Innenräumen von Wohnungen können heute schon über 8.000 chemische Verbindungen nachgewiesen werden – und immer öfter sind einige dieser Verbindungen Auslöser für Beschwerden. Werden Sie vom Experten erkannt, kann die Immobilie zielgerichtet saniert werden, sodass die Beschwerden des Bewohners verschwinden.
Bevor jedoch das Haus oder die Wohnung saniert werden kann, muss der Sachverständige zunächst eine Innenraumanalyse durchführen. Bei dieser Untersuchung prüft der Experte, ob sich in der Immobilie Schadstoffe wie Stäube, Gerüche, Schimmelpilze oder Bakterien befinden. Anhand der Analyse kann dann das Sanierungskonzept erstellt und die Wohnung oder das Haus von den biologischen, chemischen oder physikalischen Schadstoffen befreit werden.
Quelle: VPB | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Der Trend geht zur Erdgasheizung

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 732.000 Wärmeerzeuger verkauft. Bei 75 Prozent dieser Geräte handelte es sich um Gasheizsysteme. Das ergaben aktuelle Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).
Von den 549.000 verkauften Heizgeräten mit Gastechnologie entfielen 491.900 Geräte auf eine Gas-Brennwerttechnik. Dass sich immer mehr Verbraucher für Gasheizungen entscheiden, liege laut der Brancheninitiative Zukunft Erdgas vor allem am hohen Wirkungsgrad, durch den der Energieverbrauch und die Heizkosten spürbar gesenkt werden können. Zudem reduziert sich dadurch auch der CO2-Ausstoß um ein Drittel im Vergleich zu Ölheizungen.
Laut Zukunft Erdgas zeigen die jüngst erhobenen Zahl des BDH einen klaren Trend für Gasheizungen. Doch obwohl sich immer mehr Verbraucher für ein Heizgerät mit Gas-Brennwerttechnik entscheiden, weist die Brancheninitiative daraufhin, dass in zwölf Prozent der deutschen Haushalte immer noch eine Ölheizung für die Wärmeerzeugung verantwortlich ist.
Quelle: Zukunft Erdgas & Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Verkäufer muss Käufer auch über Wasser im Keller bei Regen informieren

Wer sein Haus verkaufen möchte, muss den Interessenten über alle Mängel aufklären. Und auch, wenn der Keller bei Regen überschwimmt wird, muss er das dem Kaufinteressenten mitteilen. Das entschied vor Kurzem das Oberlandesgericht Hamm in einem Fall.
Dabei ging es um einen Kaufinteressenten, der ein Einfamilienhaus besichtigt und dabei unter anderem gefragt hatte, ob der Keller trocken sei. Das bejahte die Verkäuferin der Immobilie. Kurz nachdem das Haus dann verkauft wurde, stellte sich jedoch heraus, dass bei Regen Wasser in den Keller eindrang. Daraufhin machte der neue Eigentümer zunächst Schadensersatzansprüche geltend und überwies der Verkäuferin 30.000 Euro weniger von der Kaufsumme. Als der Käufer kurz darauf den Rücktritt vom Kaufvertrag erklärte, nahm die ehemalige Hausbesitzerin das nicht hin und forderte die komplette Kaufsumme. Da sich beide Streitparteien nicht gütig einigen konnten, kam es zum Prozess.
Die zuständigen Richter am OLG Hamm entschieden zu Gunsten des neuen Eigentümers und sahen den Rücktritt vom Kaufvertrag als wirksam an (AZ 22 U 161/15). Dabei verwiesen die Richter vor allem auf die Falschaussage der Verkäuferin, die in diesem Fall arglistig gehandelt und den Mangel bewusst verschwiegen habe. Da sich der Käufer durch diesem Umstand getäuscht sah, war der Rücktritt vom Kaufvertrag juristisch rechtens.
Quelle: OLG Hamm | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Schlüsselnotdienste: Das sollten Sie wissen

Einmal nicht aufgepasst, ist es passiert: Die Tür fällt ins Schloss – doch in der Wohnung liegt der Schlüssel. Wurde kein Ersatzschlüssel beim Nachbarn hinterlegt hilft nur noch der Schlüsselnotdienst. Damit es später bei der Rechnung des Schlüsseldienstes keine böse Überraschung gibt, hat die Verbraucherzentrale Bundesverband ein paar Tipps zusammengestellt.
Wer sich ausgesperrt hat, sollte vor allem Ruhe bewahren und zunächst die Angebote der verschiedenen Schlüsseldienste miteinander vergleichen. Zudem sollte genau überprüft werden, woher der Monteur kommt, um Anfahrtskosten so gering wie möglich zu halten. Am Telefon sollte die ausgesperrte Person dem Dienstleister kurz und umfassend schildern, was genau passiert ist. Je mehr Informationen der Notdienst erhält, desto besser kann er den Preis kalkulieren. Ist der Schlüsseldienst vor Ort, sollte darauf geachtet werden, dass der Fachmann nur das ausführt, was vorab vereinbart wurde.
Wie teuer die Notöffnung der Tür ist, hängt häufig auch davon ab, in welchem Bundesland man lebt. So kostet die Öffnung der Wohnungstür an einem Werktag – tagsüber – in Rheinland-Pfalz durchschnittlich 83,61 Euro, in Saarland 82,91 Euro und in Baden-Württemberg 80,84 Euro. Besonders günstig ist das Aufsperren der Tür in Mecklenburg-Vorpommern: Hier verlangt der Monteur im Durchschnitt nur 58,92 Euro für seine Dienste.
Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Studie zeigt, ab wann sich Pendeln finanziell lohnt

Aktuell pendeln laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung schon mehr als 18 Millionen Berufstätige zur Arbeit. Und da die Mieten in den Metropolen weiterhin steigen, fragen sich immer mehr Bürger: Lohnt sich ein Umzug ins Umland der Großstadt? Denn das Pendeln ist nur dann sinnvoll, wenn die Mietkosten und Fahrtkosten in der Summe geringer sind als die Kosten für die Miete in der Großstadt.
Experten des Immobilienforschungsinstituts F+B haben sich 24 deutsche Großstädten genauer angeschaut und ermittelten auf Basis von Daten ein 5-Sterne-System, wobei 1 Stern bedeutet, dass sich der Umzug nicht lohnt und 5 Sterne, dass er finanzielle Vorteile für den Berufstätigen birgt.
Für Berufstätige lohnt es sich beispielsweise finanziell nach Bernau bei Berlin, Strausberg oder Henningsdorf zu ziehen, wenn der Job sich in Berlin befindet. Denn in den genannten Gemeinden sind die Mieten niedrig und auch die Pendlerzeit in die Hauptstadt mit dem Auto mit knapp einer halben Stunde äußerst attraktiv. Und wer von Hamburg in die umliegenden Gemeinden ziehen möchte, sollte sich für Orte wie Ahrensburg, Seevetal oder Horneburg entscheiden. Auch sind die Pendlerzeiten sowie die Mieten gering und die finanziellen Anreige für Berufstätige hoch.
Quelle: F+B | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Augen auf bei Wohninvestments

In Zeiten niedriger Zinsen und einer starken Nachfrage nach Immobilien entschließen sich immer mehr Menschen dazu, in Wohnimmobilien zu investieren. Doch bei diesem Investment sollten laut Verband Privater Bauherren (VPB) einige Dinge beachtet werden.
Wer sein Geld in „Betongold“ investieren möchte, sollte zunächst die Angebote der Hausbank kritisch überprüfen. Dabei sollten sich die Anleger nicht von günstigen Konditionen blenden lassen. Viel wichtiger seien unter anderem die Bausubstanz, die Lage und die zukünftige Entwicklung der Immobilie im Zusammenhang mit ihrer räumlichen Lage. Zudem raten die Experten des VPB dazu, die gewünschte Immobilie vorab gemeinsam mit einem Bausachverständigen gründlich zu prüfen. Dabei untersucht der Fachmann unter anderem, welche Sanierungen eventuell erforderlich sind, in welchem Zustand die Haustechnik ist und ob die Versorgungsleitungen erneuert werden müssen.
Nur der Immobilienexperte kann schließlich beurteilen, ob sich das Investment auf langer Sicht wirklich lohnt oder es zu einem finanziellen Reinfall wird.
Quelle: VPB | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Solaranlagen in Deutschland immer beliebter

Laut neuesten Meldungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW Solar) wird Solarenergie in Deutschland immer beliebter. Laut BSW muss dieser Umstand auch die Bundesregierung in ihren Solarenergie-Ausbauzielen verstärkt berücksichtigen.
So nahmen im vergangenen Jahr neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von 2.960 Megawatt ihren Betrieb auf. Im Vergleich zu 2017 sind das knapp 70 Prozent mehr Stromleistung. Zudem deckt Strom aus Photovoltaikanlagen aktuell acht Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Grund für die gestiegene Nachfrage seien laut Fachverband die gesunkenen Preise für Solarstromanlagen sowie steuerliche Anreize für deren Anschaffung.
Um jedoch das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, bis 2030 den Anteil der erneuerbaren Energien auf 65 Prozent auszubauen, müssten nach Meinung des BSW Solar die Ausbauziele für Solaranlagen mindestens verdreifacht und bestehende Marktbarrieren beseitigt werden.
Quelle: BSW Solar | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Ist eine Wohnung überbelegt, droht die Kündigung

Wohnraum wird immer teurer und gerade einkommensschwache Familien können sich größere Wohnungen kaum noch leisten. Das Ergebnis ist oft eine Überbelegung – die jedoch mietrechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Jüngstes Beispiel ist ein Fall aus München.
In der Metropole an der Isar bewohnte zunächst das Ehepaar die 25-Quadratmeter-Einraumwohnung – so sah es auch der Mietvertrag vor. Doch im Laufe der Zeit bekam das Paar zweimal Nachwuchs. Die Familie wohnte nun zu viert zusammen auf engstem Raum. Für den Vermieter der Wohnung lag somit eine Überbelegung vor und kündigte dem Paar den Mietvertrag. Dagegen reichten die Mieter jedoch Klage ein.
Die zuständigen Richter am Amtsgericht München wiesen die Klage ab und sahen die Kündigung als rechtmäßig an (AZ 415 C 3152/15). Dass die Wohnung mit vier Personen überbelegt sei, entsprach auch die Meinung der Richter. Zudem verwiesen sie in ihrer Urteilsverkündung darauf, dass Kindern bis 13 Jahren im Durchschnitt zehn Quadratmeter Wohnraum zustehen. Dies war in der Wohnung nicht der Fall.
Quelle: Amtsgericht München | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Immer mehr Mieter können nicht das erforderliche Eigenkapital für das Eigenheim aufbringen

Endlich keine Miete mehr zahlen und Eigentum besitzen: Für 84 Prozent der Deutschen ist das trotz steigender Immobilienpreise der größte Traum. Doch das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln warnt: Wenn die Mieten weiterhin so steigen, können immer weniger Menschen das erforderliche Eigenkapital für die eigene Immobilie aufbringen.
Laut Experten des IW sollten zukünftige Eigentümer etwa 30 Prozent der Kaufsumme bereits angespart haben, um das nötige Eigenkapital vorweisen zu können. Bei einem Preis von 300.000 wären das immerhin 90.000 Euro. Doch diese Summe kann nur jeder 11. Mieter überhaupt aufbringen. Denn die Mieten steigen unaufhörlich und verhindern so das Ansparen größerer Summen. Zudem werden auch die Kaufnebenkosten immer höher und viele Banken stellen vermehrt höhere Ansprüche beim Eigenkapitalanteil. Das Ergebnis ist daher vor allem für junge Leute sowie Geringverdiener katastrophal.
Denn sie können sich immer seltener eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus leisten. Experten gehen deshalb davon aus, dass Wohneigentum in naher Zukunft nur noch ein Privileg für Besserverdiener wird.
Quelle: IW | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Wie Eigentümer ihr Haus gegen Blitzeinschläge schützen können

Verfügt eine Immobilie über keine Blitzschutzanlage, kann bei einem Blitzeinschlag ein hoher Sachschaden entstehen. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät Eigentümern daher dringend zur Montage einer solchen Anlage auf dem Dach.
So empfehlen die Bausachverständigen des VPB, bereits beim Bau das Haus mit einer Blitzschutzanlage zu sichern. Und auch, wer in einem Altbau wohnt, kann es mit einer Anlage gegen Blitzschäden nachträglich sichern. Bei der Montage sollte der Handwerker jedoch darauf achten, dass der höchste Punkt auf dem Dach wie der Schornstein, die First oder Gauben gesichert wird und die Enden ausreichend tief im Erdreich gründen.
Für einen umfassenden Schutz vor Blitzeinschlägen empfehlen die Experten des VPB zudem die Installation eines Überspannungsschutzes. Dieser verhindert, dass bei einem Blitzeinschlag in der Nähe des Hauses – beispielsweise im Transformator –, der Smart-TV, der PC oder andere elektronische Geräte zerstört werden. Die Nachrüstung eines Überspannungsschutzes ist auch in Altbauten problemlos möglich.
Quelle: VPB | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Neue Studie zeigt, in welchen Städten die Baulandpreise explodieren

Die Preise für Immobilien in Deutschland kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Grund dafür sind vor allem die steigenden Baulandpreise. Wie stark die Preise für Bauland zwischen 1997 und 2017 tatsächlich gestiegen sind, hat das Schweizer Investmentunternehmen Empira in einer Studie untersucht.
Wer 1997 ein Haus neu bauen wollte, zahlte dafür durchschnittlich 76 Euro den Quadratmeter. Zwei Dekaden später müssen Bauherren im Durchschnitt knapp 100 Euro mehr für den Quadratmeter Bauland ausgeben. In fast allen Städten sind die Baulandpreise in den vergangenen zwei Jahrzehnten kräftig gestiegen. Besonders teuer ist der Hausbau in München: hier kostet ein Quadratmeter Bauland 2.418 Euro, im Vergleich zu 1997 hat sich der Preis jedoch nicht verändert. Dahinter folgt Düsseldorf mit 1.391 Euro, hier haben sich seit 1997 die Preise um 450 Prozent erhöht.
Allerdings gibt es auch Städte wie Bochum, Chemnitz, Magdeburg oder Rostock, in denen die Quadratmeterpreise in den vergangenen 20 Jahren gesunken sind. Spitzenreiter ist dabei Mönchengladbach: seit 2000 sind die Baulandpreise um knapp 30 Prozent gefallen. Aktuell kostet hier der Quadratmeter 118 Euro.
Quelle: Empira | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Ist Liquedfied Natural Gas die Lösung für das Energieproblem?

Durch den beschlossenen Kohleausstieg und der Abkehr von der Atomenergie bleiben Deutschland nur noch wenige Energiequellen. Neben Wind-, Wasser-, und Solarstrom wäre auch LNG-Gas eine Option, um die Energiewende bis 2030 erfolgreich umzusetzen.
Lange Zeit galt die Produktion von LNG (Liquedfied Natural Gas) als zu aufwendig und teuer. Doch mittlerweile haben sich die Produktionskosten minimiert und der Transport gestaltet sich genauso sicher wie mit Erdöl. Deutsche Haushalte und Industriestandorte könnten also in Zukunft mit Flüssiggas versorgt werden. Das Problem dabei ist die noch schlechte Versorgung. Das hat jetzt auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erkannt.
Auf einer Konferenz hat er deshalb den Bau von LNG-Terminals verkündet. Sie sollen langfristig die Energieversorgung Deutschlands sichern und den Verlust der Kohleenergie kompensieren. Fraglich dabei bleibt, in welchem Zeitraum dies geschehen soll. Denn allein der Bau neuer Stromtrassen liegt bereits hinter dem Zeitplan der Bundesregierung.
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Deutscher Verband Flüssiggas | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Quelle: Immonewsfeed